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14.03.2020

Mit FAQ's: Notbetreuung für Beschäftigte der öffentlichen Daseinsvorsorge (Stand 23.03.2020)

Eltern, die in bestimmten Berufen arbeiten, können in der Stadt Osnabrück eine Notbetreuung für ihre Kinder in Anspruch nehmen, während die Schulen und Kindertagesstätten geschlossen sind. Vorrangig dient die Notbetreuung dazu, Kinder aufzunehmen, deren Erziehungsberechtigte in kritischen Infrastrukturen tätig sind.

 

Dies gilt nur, wenn beide Elternteile den unten aufgeführten Berufsgruppen angehören oder bei allein Sorgeberechtigten, die in den entsprechenden Berufen arbeiten. Für Beschäftigte im Gesundheitsbereich und medizinischen Bereich gilt, dass nicht beide Erziehungsberechtigte in einer der genannten Berufsgruppen beschäftigt sein müssen, sondern es reicht, wenn ein Erziehungsberechtigter zu den zentralen Berufsgruppen gehört und diese Person ohne Notbetreuung an der Ausübung der erforderlichen Berufstätigkeit gehindert wäre. Unter den aktuellen Rahmenbedingungen in der Stadt Osnabrück zum Stichtag 22.03.2020 soll diese Öffnung nicht auf andere Berufsgruppen ausgeweitet werden.

Diese Ausnahmen sind also sehr eng gefasst und gelten bis zum 18. April. Diese Entscheidungen hat die Niedersächsische Landesregierung aufgrund des Infektionsgeschehens rund um das Coronavirus SARS-CoV-2 gefällt.

Oberstes Ziel der Schließung von Schulen und Kindertagesstätten ist es, die Ansteckungen über die Kinder zu vermeiden. Um auf der anderen Seite aber das Funktionieren der wichtigsten öffentlichen Aufgaben auch in der Krise zu gewährleisten, können einige wenige Berufsgruppen eine Notbetreuung ihrer Kinder in Anspruch nehmen. Für den Bereich der Jugendhilfe bezieht sich diese Notbetreuung auf alle Angebote in Kindertagesstätten (Krippen, altersübergreifende Gruppen, Kindergartengruppen und integrative Gruppen, Horte und Kooperative Horte) und in der Kindertagespflege.

An den Schulen gibt es eine Notbetreuung für die Klassen 1 bis 8 in der Zeit von 8 bis 13 Uhr. Das Niedersächsisches Kultusministerium hat am 20.03.2020 verfügt, dass der während der Zeit der Osterferien in der Schule die Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Schuljahrgänge 1 bis einschließlich 8 in bekanntem Umfang aufrechterhalten bleibt.
Die Notbetreuung darf nur von folgenden Berufsgruppen in Anspruch genommen werden:

  • Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen Bereich, pflegerischen Bereich (Altenhilfe, stationäre Eingliederungshilfe, stationäre Jugendhilfe)
  • Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats-und Regierungsfunktionen
  • Beschäftigte im Bereich der Polizei, des Rettungsdienstes, des Katastrophenschutzes und der Feuerwehr
  • Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Jugendvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbaren Bereichen.

Folgendes Verfahren ist vorgesehen: Seit Montag, 16. März, dürfen nur die Kinder von Erziehungsberechtigten betreut werden, die unter die oben genannten Berufsgruppen fallen. Damit geprüft werden kann, ob ein Anspruch besteht, gibt es ein Formblatt, das unter www.osnabrueck.de/coronavirus/bekanntmachungen-und-downloads eingestellt ist. Dieses Formblatt ist von den Eltern zwingend auszufüllen – für die Schule wie auch für die Kita. Die Einrichtungsleitung oder die Kindertagespflegeperson ist dafür verantwortlich, vor Betreuungsbeginn festzustellen, ob für das Kind oder die Kinder die Voraussetzungen für die Notbetreuung vorliegen. Nur wenn die Voraussetzungen bejaht werden, kann eine Betreuung erfolgen.

Nach bisherigem Stand sollen die Schulen und Kitas bis zum 18. April geschlossen bleiben.

Hier geht es zu den FAQ's.

Zum Herunterladen:

Alle weiteren Informationen sind auf der Seite www.osnabrueck.de/coronavirus zu finden.


www.osnabrueck.de

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