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02.09.2021

Zusätzliche Mittel für coronabedingte Sonderförderrunde „Kulturmarathon“

Bis heute können Kulturschaffende ihrer Arbeit nur unter erschwerten Bedingungen nachgehen. Zwar sind einige kulturelle Formate wieder umsetzbar, dies kann in vielen Bereichen aufgrund der dynamischen Infektionszahlen weiterhin jedoch nicht zu „Normalbedingungen“ geschehen. Um die Kulturschaffenden in dieser weiterhin schwierigen Zeit zu unterstützen, stellt die Stadt Osnabrück für die Durchführung kultureller Vorhaben zusätzliche Projektgelder in Höhe von 50.000 Euro bereit, mit denen Projekte im Rahmen des „Kulturmarathons“ gefördert werden. Der Förderetat für Vorhaben in 2022 beträgt somit insgesamt 160.000 Euro.

Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann, Vorstand für Bildung, Kultur und Familie, zeigt sich erfreut über die vom Rat beschlossene Bereitstellung zusätzlicher Fördermittel: „Viele Kulturschaffende haben mit den Auswirkungen der Corona Pandemie nach wie vor zu kämpfen. Aufgrund der dynamischen Entwicklung von Infektionszahlen herrscht Ungewissheit vor allem über die Situation im kommenden Herbst und Winter. Es zeichnet sich ab, dass die kulturelle Arbeit zwar in vielen Bereichen wieder stattfinden kann, die erschwerten Bedingungen und die Unsicherheiten bleiben jedoch weiterhin bestehen. Der Rat hat mit den erneut zusätzlich zur Verfügung gestellten Mitteln ein positives Signal in Richtung der Kulturschaffenden gesendet.“

Die Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur, Patricia Mersinger ergänzt: „Wir sind froh, die vielfältigen und kreativen Vorhaben der Künstler:innen auch in dieser Runde im erweiterten Maße unterstützen zu können. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die kulturellen Akteure auch unter deutlich erschwerten Bedingungen interessante und neuartige Formate entwickeln. Wir freuen uns auf die Anträge bis zum 15. September.“

Eingereicht werden können und sollen Ideen für Projekte, die unter Berücksichtigung der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Pandemie umsetzbar sind. Denkbar sind nach wie vor Online-Angebote, künstlerische Produktionen oder Recherchen und Entwicklungsarbeiten für künftige Projekte oder die Erstellung von Tonträgern sowie Kunstkatalogen. Vordergründig richtet sich die Förderrunde an Kulturschaffende, die ihr Vorhaben in 2022 beginnen und fertigstellen möchten. Aus den letzten Förderrunden sind jedoch Mittel in Höhe von etwa 30.000 Euro für die Förderung von Projekten, die noch in diesem Jahr umgesetzt werden sollen, vorhanden. Die Stadt Osnabrück ist ausdrücklich offen für experimentelle Ansätze und strebt eine niedrigschwellige Beurteilung an. Vorhaben mit einer Antragssumme bis zu 3.000 Euro können in einem vereinfachten Verfahren bearbeitet werden. Das Antragsformular wurde im Sinne einer vereinfachten Bearbeitung angepasst.

Die Zuschussanträge für die Projektförderung können bis zum 15. September 2021 per E-Mail an kolkmeyer(at)osnabrueck.de oder postalisch an Fachbereich Kultur der Stadt Osnabrück, Herrn Marius Kolkmeyer, Marienstraße 5/6, 49074 Osnabrück eingereicht werden. Bei Fragen zum Antragsformular können Kulturschaffende sich an Marius Kolkmeyer, Projektförderung im Fachbereich Kultur, unter der angegebenen E-Mail-Adresse oder unter Tel. 0541/323-2228 melden.

Weitere Informationen, das Antragsformular sowie die aktuelle Förderrichtlinie sind auf der Homepage der Stadt Osnabrück abrufbar: www.osnabrueck.de/projektfoerderung2021

Die Verwaltung erwartet jetzt eine große Nachfrage auf die Projektförderung. „Wir sind gut vorbereitet und haben uns personell sowie organisatorisch entsprechend aufgestellt“, so Patricia Mersinger.

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www.osnabrueck.de

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