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09.12.2020

Zukunft Schule 2020 bis 2030 in Osnabrück

Die Stadt Osnabrück macht sich auf, die Schullandschaft in der Friedensstadt neu zu strukturieren, zu verbessern und damit die Bildungschancen von Schülerinnen und Schülern zu erhöhen. Dafür investiert die Stadt in den kommenden Jahren viele Millionen Euro. Das Regionale Landesamt für Schule und Bildung Osnabrück hat jetzt den Antrag der Stadt Osnabrück auf eine Umwandlung der Realschulen in Oberschulen sowie die Errichtung der „Neuen Schule“ als Oberschule in der Innenstadt genehmigt. „Damit haben wir einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg hin zu einer zukunftsfähigen Schule mit guten Bildungschancen für alle erreicht“, sagt Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann.

Die „Neue Schule“ und die Umwandlung der Realschulen sind Teil der Strategie „Zukunft Schule in Osnabrück 2020-2030“ für die Sekundarstufe I, also die Schuljahrgänge fünf bis zehn. Dieser Plan sieht unter anderem vor, die Wittekind-Realschule, die Erich-Maria-Remarque-Realschule sowie die Bertha-von-Suttner-Realschule zum kommenden Schuljahr in Oberschulen umzuwandeln. Die „Neue Schule“ in der Innenstadt ist als inklusive Oberschule mit einem Schwerpunkt auf den Bereich Berufsorientierung geplant. Die Möser-Realschule wird ebenso auslaufen wie die Hauptschule Innenstadt und die Felix-Nussbaum-Schule. Die Schule an der Rolandsmauer, bisher eine zweizügige Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen, wird als einzügige Förderschule auf dem Campus der „Neuen Schule“ weitergeführt.

Der Entscheidung für die Umstrukturierung geht eine lange und intensive Vorbereitung durch die Schulverwaltung, das Landesamt für Schule und Bildung sowie die Politik voraus. Bei allen Maßnahmen steht im Vordergrund, den Kindern und Jugendlichen beste Bildungschancen zu bieten. „Die Stadt leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erreichung des strategischen Ziels, Chancengleichheit durch Bildungsteilhabe zu schaffen“, erklärt Beckermann den Schritt.

Oberschulen bieten Schülerinnen und Schülern ein ausgewogenes und differenziertes schulisches Angebot. „Durch die große Durchlässigkeit erhalten sie dort die Möglichkeit, an ihren individuellen Stärken und Schwächen zu arbeiten, indem sie in den einzelnen Fächern Bedingungen vorfinden, die sie weder über- noch unterfordern“, so Beckermann. So erhalten die Lernenden passgenau die Bildung, die ihren persönlichen Fähigkeiten, Neigungen und letztlich auch Entfaltungsmöglichkeiten entspricht.

Die Investitionen leisten darüber hinaus auch einen bedeutenden Beitrag zur Attraktivität des Standortes Osnabrück. „Wir zeigen damit Familien, dass ihre Kinder hier optimale Bedingungen vorfinden, um aufzuwachsen, sich zu entwickeln und die Grundlagen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft zu legen“, so Beckermann.

Details zur Schulentwicklungsplanung sind unter www.osnabrueck.de/schulen/sek-I-zukunft-schule-2020-2030 dargestellt. Für alle Eltern und Erziehungsberechtigten der Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Jahr in die fünfte Klasse kommen, gibt es unter www.osnabrueck.de/schulanmeldung-klasse-5 die wichtigsten Informationen zur Orientierung, welche Schulform für das eigene Kind am besten geeignet ist.

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