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28.08.2020

Wohnen und Arbeiten in zentraler Innenstadtlage

Die Planungen für die Bebauung der Parkplatzfläche am Wittekindplatz schreiten voran. Für die Weiterentwicklung der Fläche zwischen Wittekindstraße, Kleiststraße und Bahnlinie in zentraler Innenstadtlage wird das Bauleitplanverfahren eingeleitet. Die Stadtwerke-Tochter OPG als Bauherr plant den Neubau eines mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäudes mit Parkhaus.

200827 Ansicht Bebauung Wittekindplatz.
(200827 Ansicht Bebauung Wittekindplatz) Die Ansicht zeigt die bisherigen Planungen für den Bau eines mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäudes auf der bisherigen Parkplatzfläche nahe des Berliner Platzes; © Hüdepohl / Ferner Architektur- & Ingenieurgesellschaft mbH

Auf dem betreffenden Gelände befindet sich derzeit der von der OPG betriebene öffentliche Parkplatz „Berliner Platz“. Die im OPG-Besitz befindliche Fläche ist wiederum Teil eines Gesamtareals am Berliner Platz, der städtebaulich, verkehrlich und landschaftsarchitektonisch weiterentwickelt werden soll. Hierfür hatte die Stadt Osnabrück vor gut fünf Jahren einen Ideenwettbewerb ausgerufen mit dem Ziel, das gesamte Areal aufzuwerten. Dieser städtebauliche Entwurf dient nun als Basis für die geplante Bebauung der OPG-Parkplatzfläche nahe der Bahnlinie. 2017 hatten die OPG-Gremien beschlossen, die Planungen hierfür voranzutreiben.

Wohnen, Gewerbe, Parken

Der von einer Jury ermittelte Siegerentwurf des Osnabrücker Büros Hüdepohl und Ferner sieht den Bau eines mehrgeschossigen Wohn- und Geschäftsgebäudes mit angeschlossenem Parkhaus vor. Die genaue Anzahl an Wohnungen in den oberen Etagen steht noch nicht abschließend fest und ist von den weiteren Planungen abhängig. Das Parkhaus soll als Lärmschutz zur Bahnlinie dienen und u.a. mit einer Ladeinfrastruktur, Carsharing-Stellplätzen, einer Fahrradabstellanlage sowie einer Paketabholstation ausgestattet werden. Bauherr des Gebäudekomplexes ist die OPG unter fachlicher Begleitung aus der Stadtwerke-Gruppe.

Start des Bauleitplanverfahrens

Die Planungen für die Entwicklung der Fläche gehen nun ins Bauleitplanverfahren. Der Stadtentwicklungsausschuss wird in seiner kommenden Sitzung am Donnerstag, 3. September, über die Einleitung entscheiden und somit den Anstoß für die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans geben. Frühestmöglicher Baustart wäre in 2022/2023.

Mehr Informationen zum damaligen städtebaulichen Wettbewerb „Berliner Platz“ gibt es unter www.osnabrueck.de/berliner-platz.


www.osnabrueck.de

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