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14.09.2021

Woche der Brüderlichkeit 2022 Osnabrück: Fair Play – jeder Mensch zählt

Vom 4. bis 6. März 2022 wird in Osnabrück die bundesweite Woche der Brüderlichkeit unter dem Jahresthema „Fair Play – jeder Mensch zählt“ eröffnet und durch ein ganzjähriges Rahmenprogramm in Stadt und Landkreis Osnabrück begleitet.

Seit 1952 findet die Woche der Brüderlichkeit bereits statt, die durch die über 80 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Deutschland inhaltlich ausgestaltet wird. Im Rahmen des zentralen Eröffnungswochenendes verleiht der Dachverband der Gesellschaften, der Deutsche Koordinierungsrat (DKR), die Buber-Rosenzweig-Medaille an Persönlichkeiten oder Organisationen, die im interreligiösen und interkulturellen Dialog oder im Kampf gegen Antisemitismus und Rassismus außerordentliche Verdienste erworben haben.

Am 6. März 2022 werden in der OsnabrückHalle Peter Fischer, der Präsident von Eintracht Frankfurt und der Sport-Verband MAKKABI Deutschland e.V. mit der Medaille ausgezeichnet.

Peter Fischer hat sich mit seiner klaren Haltung gegen Rechts, gegen Antisemitismus und Rassismus im Sport wie in der Gesellschaft einen Namen gemacht. MAKKABI Deutschland e.V. baut unabhängig von Religion, Herkunft oder Hautfarbe im Rahmen von Sport eine Brücke zwischen den Menschen und bringt jüdische und nicht-jüdische Sportlerinnen und Sportler zusammen.

Träger der Woche der Brüderlichkeit in Osnabrück sind der DKR, die Osnabrücker Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, die Stadt und der Landkreis Osnabrück. Aber auch Vertreter:innen der Jüdischen Gemeinde sowie des Evangelischen Kirchenkreises und des Bistums Osnabrück sind mit in die organisatorische Arbeit eingebunden.

Rahmenprogramm

Die Trägergemeinschaft der Woche der Brüderlichkeit Osnabrück lädt die Religionsgemeinschaften sowie unterschiedlichste Einrichtungen, Vereine und Initiativen in Stadt und Landkreis ein, sich an der Gestaltung des ganzjährigen Rahmenprogramms zu beteiligen. Dabei nimmt das Jahresthema „Fair play – jeder Mensch zählt“ den Sport als wichtigen Ort der Begegnung und des menschlichen Miteinanders in den Blick und führt zugleich weit darüber hinaus. Denn das Thema hat auch eine große Bedeutung für das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen, Religionen und Weltanschauungen und betrifft zudem die Themen Inklusion, soziale Gerechtigkeit oder kulturelle Teilhabe. Die Trägergemeinschaft hofft, so eine breite Veranstaltergemeinschaft einbeziehen zu können.

Ausblicke auf das Rahmenprogramm

Erste Ideen oder auch bereits konkrete Planungen bestätigen dies auch. Vorgesehen ist zum Beispiel ein breites Vortragsangebot zu den Themen Erinnerungskultur, interreligiöser Dialog, Antisemitismus und Rassismus, das zum einen durch die Osnabrücker Gesellschaft organisiert wird oder durch die Osnabrücker Friedensgespräche und die theologischen Institute der Universität. Darüber hinaus werden zahlreiche Konzerte, Filmvorführungen und Lesungen stattfinden sowie Ausstellungen, zum Beispiel zum KZ Mauthausen, in dem der Osnabrücker Peter van Pels ums Leben kam oder der Deutschen Jugendkraft, dem großen Sportverband, der 1933 aufgelöst wurde. Der Runde Tisch der Religionen beteiligt sich mit einer Langen Nacht der Religionen und die Wohlfahrtsverbände Caritas und Diakonie organisieren in Kooperation mit der jüdischen Gemeinde einen Sternenlauf.

Die Traditionsmannschaft des VFL plant ein Freundschaftsspiel gegen den FC Religionen aus Frankfurt, einer Mannschaft von Pfarrern, Pastoren, Imamen und Rabbinern. Zudem wird das Bündnis „Tradition lebt von Erinnerung“, in dem sich VFL-Museum, Fan-Abteilung VFL, Fan-Projekt und die Violett-Crew (Ultras) zusammengeschlossen haben, seine neuesten Forschungen zur Geschichte des VFLs vorstellen. Die Ansprache weitere Sportvereine, insbesondere der, die sich im Bereich Diversität und Integration engagieren, ist vorgesehen. Darüber planen die heilpädagogischen Einrichtungen und Einrichtungen der Erwachsenenbildung sowie die Kirchenkreise in Stadt und Landkreis sich mit vielfältigen Veranstaltungen in das Rahmenprogramm einzubringen.

Weitere interessierte Veranstalter können sich gerne  bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Osnabrück melden: Tel. 0541 432733, E-Mail: A-Mue-Mi(at)t-online.de

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