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16.02.2018

Wo sie ruhen – Berühmte Grabstätten auf historischen Friedhöfen als App

Friedhöfe erzählen Geschichte. Sie berichten über Menschen unserer vergangenen und gegenwärtigen Kultur. Sie verknüpfen große und kleine Geschichten mit regionalen und überregionalen Bezügen. Um das unter Marmor und Granit verborgene Wissen zu erschließen, gibt es für die Friedhofsbesucher eine App – Wo sie ruhen.

Johnanisfriedhof Wo sie ruhen.
(Johnanisfriedhof Wo sie ruhen) App "Wo sie ruhen" für den Hase- und Johannisfriedhof. Grabstätte des Lehrers und Heimatdichters Heinrich Riepe auf dem Johannisfriedhof.
Johnanisfriedhof Wo sie ruhen Ringkamp Biewer Guse.
(Johnanisfriedhof Wo sie ruhen Ringkamp Biewer Guse) Projektkoordinatorin Christa Ringkamp vom Büro Hortec aus Berlin, Niels Biewer, Förderkreis Hasefriedhof-Johannisfriedhof e. V. und Eva Güse von der Friedhofsverwaltung der Stadt Osnabrück präsentieren die App "Wo sie ruhen", jetzt auch mit Hase- und Johannisfriedhof.

Der Audioguide auf dem Smartphone navigiert die Besucher zu ausgewählten Grabmalen. Der Spaziergang über den Friedhof wird so zur Reise durch die Geschichte.

„Mit der Entwicklung des digitalen Leitsystems können wir einem größeren und auch jüngeren Interessentenkreis die Wahrnehmung des friedhofskulturellen Erbes von nationaler Bedeutung eröffnen“, erklärt Christa Ringkamp, Büro Hortec aus Berlin, die das Projekt gesteuert und die Spendenkoordination für Osnabrück übernommen hat.

Die beiden historischen Osnabrücker Friedhöfe, Hase- und Johannisfriedhof, sind zwei von 45 ausgewählten bundesdeutschen Friedhöfen. Über 1.200 historisch bedeutende Persönlichkeiten und ihre letzte Ruhestätte werden mittels Hörbeiträgen, Texten und Fotos vorgestellt.

Niels Biewer, Förderkreis Hasefriedhof-Johannisfriedhof e. V. ist stolz, zu den Ausgewählten zu gehören. „Unsere beiden historischen Friedhöfe mitten in der Stadt sind Grünanlagen mit 200-jähriger Stadtgeschichte. 25 Audiobeiträge berichten über berühmte Osnabrücker und ihr Leben.“

Eva Güse von der Friedhofsverwaltung der Stadt Osnabrück freut sich über die gute Zusammenarbeit mit dem Förderkreis und den Fördergebern: „Ohne die Bereitschaft von Niels Biewer, die Texte zu erstellen und ohne die Zusage der Senator-Friedrich-Lehmann-Stiftung hätten wir die Projektteilnahme abgesagt. Es ist ermutigend und beispielhaft, wenn die Osnabrücker Bürgergesellschaft sich so für ihr kulturelles Gedächtnis einsetzt.“

Die App ist mit der weiteren Aufnahme von Friedhöfen (zuvor 37 Friedhofsanlagen und 1.007 Gräber) gewachsen und in der Entwicklung wurde die Funktionalität und Nutzerattraktivität weiter ausgebaut. Neben dem Fokus auf die Podcasts erhält die App ein innovatives Navigationskonzept, d.h. Schnellsuche nach Personen über Kategorien wie Politiker, Architekt und Künstler, Geistlicher, Mediziner und Wissenschaftler, Unternehmer, Dichter und Denker ist möglich. Eine einfache Navigation zwischen Karten- und Listenansicht soll die Bedienung erleichtern.

Das Osnabrücker Projekt ist mit Mitteln der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM), der Hinkeldey Stiftung, der Senator-Friedrich-Lehmann-Stiftung sowie privaten Sponsoren gefördert worden. Projektträgerin ist die Stiftung Historische Kirchhöfe und Friedhöfe in Berlin-Brandenburg.


www.osnabrueck.de

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