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05.01.2010

Vor 100 Jahren: An der Hamburger Straße wird die Hase verlegt

1910: Der neue Güterbahnhof im Stadtteil Fledder bringt umfangreiche Bauarbeiten in Gang. Die Hamburger Straße wird verlegt, und so wird auch die Hase ein Stück nach Süden "verschoben".

"Zur Anlage des neuen Güterbahnhofs"

"Die Hamburgerstraße soll infolge der Anlage des neuen Güterbahnhofs auf dem Fledder verschiedene wesentliche Veränderungen erfahren. Die Pläne darüber sind jetzt offen gelegt.
Nach diesen Plänen wird die Hamburgerstraße in südlicher Richtung verschoben, mit ihr natürlich das Bett der Hase. die neue Straße erhält sowohl auf der westlichen als östlichen Rampe eine Steigung von 1:43. Die bestehende fahrbare Unterführung der Hamburgerstraße unter der Strecke Wanne-Bremen (drei Bogen) wird aufgehoben. Für den Fußgängerverkehr ist zwischen der Bruchstraße und der verlegten Hamburgerstraße ein Fußweg von 3,5 Meter nutzbarer Breite vorgesehen mit einer Steigung von 1:30 und einer geringsten lichten Höhe von 2,30 Meter. Die an dieser Stelle über die Hase führende Eisenbahnbrücke wird an der Nordseite zur Durchführung des Bahnkörpers bis zu 1,50 Meter ausgekragt. Der Verbindung zwischen der Hamburgerstraße und dem neuen Güterbahnhofe wird eine Brücke von 18 Meter lichter Weite über die verlegte Hase dienen. Die Hamburgerstraße wird einmal auf den Güterbahnhof führen, zweitens an die im Bau begriffene Zuwegung zum Güterbahnhof von der Bruchstraße her, und an die zur Mellerstraße führende Straße anschließen. Die über die Bahn Löhne-Rheine führende Brücke der Hamburgerstraße wird entsprechend der Verschiebung der Straße nach Süden verbreitert werden. Das Anschlußgleis des Georgsmarienvereins, das an der Einmündung der Bessermerstraße über die Hamburgerstraße führt, soll eine Verlegung nach Osten bis zu 1,5 Meter erfahren, infolgedessen die westliche Mauer der Bessemerstraße nach Osten verschoben werden muss.“
(Osnabrücker Volkszeitung, 5.1.1910)

 

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