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16.06.2020

Viraler Kunstschultag 2020: Die rote Linie – Zeig mir deine Grenze!

Der Kunstschultag 2020 ist ein Projekt der niedersächsischen Kunstschulen für Kinder und Jugendliche.

Auch die Kunstschulen waren für zwei Monate von dem Lockdown betroffen. Trotz diverser Online-Angebote entstand hinsichtlich sozialer Begegnungen und künstlerischem Austausch eine fühlbare Lücke bei vielen Kindern und Jugendlichen. Der diesjährige Kunstschultag möchte diesen nun eine Stimme geben und eine Aufforderung zum Mitmachen aussprechen: Zeig mir Deine Grenze!

KUG Logo Kunstschultag 2020.
Rote Linie Screenshot.
MWK Wappen RGB 5 P012879193 .
KUG Logo Kunstschultag 2020.

Damit möchten die Kunstschulen signalisieren, dass sie die Kinder in dieser Zeit nicht vergessen haben, sondern dass sie sich für sie einsetzen und sich mit ihnen solidarisieren. Sie zeigen, dass sie interessiert sind an deren Situation und ihnen eine Stimme geben wollen. Damit positionieren sie sich auch politisch in dieser schwierigen Zeit. Gleichzeitig machen die Kunstschulen mit dieser gemeinsamen Aktion auf sich aufmerksam, werden sichtbar und zeigen deren Verbundenheit untereinander.

Aufgrund der noch geltenden Einschränkungen hinsichtlich Veranstaltungen findet der Kunstschultag dieses Jahr online statt. Das zentrale Gestaltungselement des Kunstschultages ist eine ROTE LINIE:

  • Sie ist ein ästhetisches Element zur Darstellung der Verbundenheit der Kunstschulen untereinander
  • Sie ist ein inhaltlich-symbolisches Element, mit der die beteiligten Kinder und Jugendlichen ihre Grenze ausdrücken. Dabei ist die Grenze als Zeichen zwischen Nähe und Distanz gerade in diesen Zeiten virulent. Aber sie kann als Thema sehr unterschiedliche Bedeutungen haben und individuell von den Kindern gedeutet werden: verbale, körperliche, emotionale Grenzen, die zwei Seiten einer Grenze – Schutz/Gefahr, trennend, verbindend, überschreitend, verletzend …

Das Vorhaben des viralen Kunstschultages greift das Potenzial der ästhetischen und künstlerischen Bildung auf, mit dem sich Kinder, jenseits von Sprache, mit Unsicherheit und Verunsicherung auseinandersetzen und ihr Ausdruck verleihen können.

Am 19. Juni 2020 gehen zunächst alle niedersächsischen Kunstschulen mit einem Kurzfilm in den sozialen Netzwerken (Homepage, facebook, instagram, Whatsapp, Mail, Youtube, Vimeo …) online und rufen damit die Kinder zum Mitmachen auf.

Nun können sich alle Kinder – theoretisch weltweit – beteiligen, und ein Foto einer zu Hause, in der Natur, in der Kunstschule, der Schule oder anderen Orten entworfenen Arbeit mit einer roten Linie als Gestaltungs- und Ausdrucksmittel für ihre individuelle Grenze, an die Kunstschulen senden. Der Fantasie hinsichtlich Medium, Material sind keine Grenzen gesetzt!

Viral, in Anlehnung an einen übertragbaren und sich dadurch verbreitenden Virus, ist der Kunstschultag, weil er sich unter Kindern und Kunstschulen bewegt und ausbreitet. Das soll auch über Niedersachsen hinaus in die Kunstschulen anderer Bundesländer geschehen.

Den Kindern eine Stimme geben die Kunstschulen, indem sie die digitalen Medien und Netzwerke zur Vermittlung und Kommunikation, sowie zur Präsentation von Verbindungen und Werken nutzen. Denn mit den erhaltenen Werken kuratieren die Kunstschulen eine virtuelle Galerie in ihren sozialen Netzwerken. Diese Phase endet Ende November 2020.

Der niedersächsische Kunstschultag ist eine Initiative des Landesverbandes der Kunstschulen Niedersachsen e.V. Der Landesverband wird im Rahmen einer Zielvereinbarung vom Land Niedersachsen gefördert.

 

Link zum Landesverband der Kunstschulen: https://kunstschultag.de/2020-die-rote-linie-viraler-kunstschultag/

 


www.osnabrueck.de

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