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27.11.2018

Vermehrte Einbrüche in ehemalige Luftschutzstollenanlagen

Bunkeranlagen scheinen eine große Faszination auf Menschen auszuüben - so groß, dass es in letzter Zeit im Stadtgebiet vermehrt zu Einbrüchen beziehungsweise Einbruchsversuchen an ehemaligen Luftschutzstollenanlagen gekommen ist. Zurzeit werden die Anlagen wegen der Einbruchsversuche vermehrt kontrolliert.

2018 11 12 Tuer Luftschutzstollen.
(2018 11 12 Tuer Luftschutzstollen) Eingangstür zu einem Luftschutzstollen; Foto: Feuerwehr Osnabrück, Bastian Vietz

Die Stadt Osnabrück warnt: Das Betreten der Anlagen ist lebensgefährlich, da nicht nur Einsturzgefahr sondern auch Erstickungsgefahr durch fehlenden Sauerstoff besteht.

Erschwerend kommt für die Feuerwehr hinzu, dass jede aufgebrochen Anlage mühsam durchsucht werden muss, damit Eindringlinge in den verwinkelten Stollen nicht versehentlich eingeschlossen werden.

Jeder Aufbruch und jedes Betreten der Bunkeranlagen stellt Hausfriedensbruch dar, wird zur Anzeige gebracht und zivil- sowie strafrechtlich verfolgt. 



Bürger, die auffällige Beobachtungen machen oder aufgebrochene Eingangstüren entdecken, werden gebeten sich mit der nächsten Polizeidienststelle oder der Feuerwehr unter der Rufnummer 0541 323-1244 oder -1273 in Verbindung zu setzen.



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