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07.07.2016

true born Osnabrughs – Leinen 2016

In Osnabrück wurde früher „Löwend-Linnen“ gewebt, ein grobes und zugleich festes Leinen. Durch die Einrichtung einer Qualitätsschau, der Legge, gelang es Osnabrück, sich als Zentrum für den Handel mit dieser Leinenart zu etablieren. Lange Zeit wurde das Osnabrücker Leinen von Großhändlern nachgefragt und der Vertrieb erreichte bis Anfang des 19. Jahrhunderts selbst Westindien und Amerika.

Leinen Legge Stempel 10 07 16.

Die Ausstellung im Kulturgeschichtlichen Museum thematisiert diese besondere historische Bedeutung, die das Leinen für die Entwicklung Osnabrücks darstellte. Heute bedient Leinen einen eigenen Modegeschmack. Auch dieser Aspekt wird berücksichtigt. Ob luftiges Sommerkleid oder eng sitzende Jeans - das Leinengewebe von heute strahlt dezenten Luxus aus.

Und Anfassen ist erlaubt! Was sonst im Museum nicht gerne gesehen wird - in dieser Ausstellung ist Anfassen erwünscht. Jedenfalls dann, wenn es um die Unterschiede zwischen Kunststoff und Naturfaser geht. Denn das aktive Fühlen  unterschiedlicher Gewebeproben kann schneller überzeugen als dies erklärende Worte vermitteln könnten.

Geöffnet ist die Ausstellung an der Lotter Straße 2 noch bis zum 22. August. Öffnungszeiten: dienstags bis freitags von 11-18 Uhr und samstags und sonntags von 10-18 Uhr (jeden ersten Donnerstag im Monat bis 20 Uhr). Der Eintritt liegt bei 5,- € regulär und 3,- € ermäßigt. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt. Weitere Informationen zur Ausstellung erhalten Sie unter www.true-born-osnabrughs.uni-osnabrueck.de


www.osnabrueck.de

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