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19.08.2020

„Trauma und Flucht – Psychosoziale Versorgung von Geflüchteten in Niedersachsen“

„Forum Migration“ im Oktober

Der „Lange Sommer der Migration“ im Jahr 2015 ging in die Geschichte ein: Etwa 1 Millionen Menschen machten sich, in erster Linie über die sogenannte Balkanroute, auf den Weg nach Deutschland, um Asyl und Schutz zu suchen. Als unmittelbare Reaktion darauf erlebten wir eine große Welle des zivilgesellschaftlichen Engagements, aber auch eine zusehends restriktivere Gesetzgebung sowie die Zunahme rassistischer Übergriffe.

Wo stehen wir heute, fünf Jahre später? Was hat sich seitdem verändert? Was meint „zivilgesellschaftliches Engagement“? Warum ist es auch im Jahr 2020 noch von Relevanz? Das „Forum Migration“ des Museumsquartiers Osnabrück widmet sich in diesem Jahr diesen Fragen und geht dabei auf die lokale Spurensuche von widerständigen sowie solidarischen Praktiken des zivilgesellschaftlichen Engagements im Kontext von Flucht und Asyl.

Das Forum Migration wird gefördert durch die Stiftung Stahlwerk Georgsmarienhütte und Stiftung Niedersachsen.

Beim Impulsvortrag und der anschließenden Diskussion mit Sandra Steinkühler geht es am Donnerstag, 1. Oktober, um 17 Uhr im Akzisehaus um „Trauma und Flucht – Psychosoziale Versorgung von Geflüchteten in Niedersachsen“.

Viele Geflüchtete sind von Ereignissen in den Kriegszonen ihrer Herkunftsländer sowie Ereignissen auf ihrem Fluchtweg tief traumatisiert. In Osnabrück wurde im November 2017 ein Psychosoziales Zentrum des Netzwerks für traumatisierte Flüchtlinge in Niedersachsen (NTFN) eingerichtet. Sandra Steinkühler vom NTFN berichtet über die aktuelle psychosoziale Versorgungslage von Geflüchteten in und um Osnabrück. Außerdem benennt sie, wie auch die Zivilgesellschaft traumatisierte Menschen mit Fluchterfahrung unterstützen kann.

Die Teilnehmerzahl für diese Veranstaltung ist auf 15 Personen begrenzt. Eine Anmeldung per Telefon unter 0541 323-2237 oder E- Mail felix-nussbaum-haus(at)osnabrueck.de ist erforderlich. Teilnehmende müssen wegen der Corona-Hygieneregeln eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten. Der Eintritt ist frei.


www.osnabrueck.de

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