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24.07.2008

Stichkanal und Kanalhafen – vor 100 Jahren nur auf dem Papier

Heute werden der Osnabrücker Stichkanal und der Kanalhafen mit ihren wirtschaftlichen Bedeutungen intensiv diskutiert – erst 100 Jahre ist es her, als sie geplant wurden. Womit Osnabrück eine Anbindung an die internationalen Wasserstraßen bekommen sollte…

Kanal im Bereich Hollager Schleuse. Foto: Gerhard Becker

Das Osnabrücker Tageblatt schrieb am 24. September 1908:
Das Kanalbauamt Hannover, Abteilung Osnabrück, hat, wie wir schon kurz mitteilten, die Planstücke für den Bau des Stichkanals, soweit er auf Osnabrücker Gebiet liegt oder dasselbe streift, und des Kanalhafens öffentlich ausgelegt. Es soll im Nachstehenden eine kurze Uebersicht über die durch dieses für unsere Gegend so wichtige Bauwerk entstehenden Veränderungen des Geländes gegeben werden.

Die Hase erfährt eine zweimalige Verlegung, einmal an der Grenze der Pyer Gemarkung anfangend bis hin zu Witten Wiese und dann im Gebiet des Kanalhafens. Bei der Besitzung des Georgsmarien-Vereins am Piesberg schneidet der Kanal die Hase in Station 109 + 50. Sie wird nun derart verlegt, daß der von diesem Punkte ausgehende Bogen des Flusses nach Norden abgeschnitten und die Hase rechtsseitig vom Kanal und parallel mit diesem geführt wird, bis die Verlegung bei Witten Wiese wieder in das alte Bett einmündet. Die Verlegung wird ganz auf städtischem Gebiet liegen. Die Sohlbreite der Verlegung soll 10 Meter betragen bei zweifacher Böschung. Da, wo der Kanal die Hase trifft, soll eine Brücke über den Kanal zur Ueberführung der Privatstraße und des Bahngleises des Georgsmarien-Vereins gebaut werden. Für diesen Bau soll noch ein Sonderentwurf im Einvernehmen mit den Interessenten und der Eisenbahnbehörde aufgestellt werden. Im weiteren Verlaufe hält sich der Kanal so ziemlich auf der Grenze zwischen der Gemarkung Haste und der Gemarkung Osnabrück. Auf dem Grundstück des Gutes Honeburg ist eine Schleuse vorgesehen. …

Den vollständigen Text des Zeitungsartikels finden Sie hier PDF-Download, und die Original-Ansicht des Zeitungsartikels – ebenfalls als Download - als JPG-Bilddatei.

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