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24.06.2020

Stadtrundgänge des Museumsquartiers Osnabrück

Ab Sonntag, 28. Juni, bietet das Museumsquartier Osnabrück sommerliche Stadtrundgänge zur Osnabrücker Geschichte an. Der Startzeitpunkt im März wurde aufgrund der Corona-Pandemie verschoben.

Ralf Langer vor dem Osnabrücker Schloss. Foto: © Roman Partikewitsch .
(Ralf Langer vor dem Osnabrücker Schloss. Foto: © Roman Partikewitsch ) Ralf Langer vor dem Osnabrücker Schloss. Foto: © Roman Partikewitsch

Das Museumsquartier Osnabrück wird im Frühjahr 2021 eine neue stadtgeschichtliche Dauerausstellung eröffnen. Bis dahin wird – wegen der damit verbundenen umfangreichen Baumaßnahmen im Gebäude – die Geschichte der Stadt unmittelbar vor Ort im Stadtraum erkundet. Dazu werden sommerliche Stadtrundgänge zur Osnabrücker Geschichte angeboten.

„Vor Ort in der Stadt gibt es mehr zu entdecken, als wir als Passantinnen und Passanten im Alltag auf den ersten Blick wahrnehmen können. Wir freuen uns auf die Rundgänge und den gemeinsamen Austausch mitten in unserer geschichtsträchtigen Stadt“, fasst Dr. Thorsten Heese, zuständiger Kurator für Stadtgeschichte, das Konzept zusammen.

Schon am kommenden Sonntag, 28. Juni um 15.30 Uhr geht es mit Ralf Langer um die Pilger als „Touristen des Mittelalters“. Am Mittwoch, 8. Juli, um 17 Uhr begibt sich Dr. Thorsten Heese mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf eine post-koloniale Spurensuche durch Osnabrück.

Nach den neuesten Lockerungen der Corona-Auflagen können die Führungen mit einer begrenzten Personenzahl von 10 Personen stattfinden. Eine Reservierung ist aus diesem Grund zwingend notwendig. Die Rundgänge kosten 2 Euro pro Person und dauern etwa 120 Minuten. Teilnehmende müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.

Weitere feste Termine werden rechtzeitig bekanntgegeben und sind auf der Website des Museumsquartiers zu finden. Darüber hinaus können interessierte Gruppen, Familien etc. nach Terminabsprache für sich auch individuelle Führungen buchen (mindestens Personen). Folgende Themen stehen zur Auswahl: Tour 1 erzählt vom Schicksal der ersten jüdischen Gemeinde in Osnabrück im 14. Jahrhundert. Auf Tour 2 können Pilger als die „Touristen des Mittelalters“ entdeckt werden. Tour 3 veranschaulicht im Stadtraum, was Osnabrück mit der Geschichte des Kolonialismus zu tun hat. Orte der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft werden auf Tour 4 besucht. Und schließlich kann man den bekannten Osnabrücker Maler Franz Hecker, dessen 150. Geburtstag sich in diesem Jahr jährt gefeiert hätte, bei einem Spaziergang zu den Originalschauplätzen einiger seiner Stadtansichten begleiten (Tour 5).

Weitere Informationen und Buchung über Ralf Langer, E-Mail langer(at)osnabrueck.de, Telefon 0541 323-2064.


www.osnabrueck.de

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