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15.07.2022

Stadt Osnabrück schließt Bauarbeiten in der Johannisstraße ab

Zwei Fahrstreifen in betonbauweise für den Bus- und Lieferverkehr sowie neue, großzügigere Seitenbereiche: So stellt sich die Johannisstraße zwischen Seminar- und Süsterstraße nach dem planmäßigen Abschluss der zehnmonatigen Bauarbeiten dar. Auf dem 300 Meter langen Teilstück hat die Stadt außerdem drei barrierefreie Bushaltestellen errichtet. Und auch unter der Erde hat sich etwas getan.

Sie stehen auf der 32,5 Zentimeter dicken Betondecke, die Langlebigkeit für die Johannisstraße verspricht: (von links) Quartiersmanagerin Marie Veltmaat, Laura Winkelmann (Planungsbüro Hahm), Daniel Farr und Mike Bohne (Fachbereich Geodaten und Verkehrsanlagen), Berthold Uphoff (Planungsbüro Hahm), Oberbürgermeisterin Katharina Pötter und Hartmut Dieckmann (Dieckmann Bauen und Umwelt). Fotos: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein
So sieht die Johannisstraße nach den Arbeiten aus.

Eine besonders gute Haltbarkeit auch bei einer sehr hohen Belastung durch den Busverkehr verspricht die 32,5 Zentimeter dicke Decke aus Beton. Insgesamt 550 Kubikmeter des Materials wurden im Straßenraum verbaut und anschließend mittels Grinding bearbeitet. Dabei handelt es sich um Schleifarbeiten, die den Belag besonders eben machen und damit den Lärm mindern, der entsteht, wenn Fahrzeuge darüberfahren – ein Novum im innerstädtischen Straßenbau.

In den Randbereichen wurden insgesamt 2.200 Quadratmeter Betonsteinpflaster verlegt. Außerdem wurde auf einer Länge von 600 Metern eine Entwässerungsrinne eingebaut, die für besonders hohe Belastungen ausgelegt ist. An drei Bushaltestellen ist zudem nun ein barrierefreier Einstieg möglich. Auch ein Weg zwischen dem Caritas-Gebäude und dem Neubau des Stephanswerks wurde angelegt. Schon vor dem Straßenbau hat die Stadtwerke-Tochter SWO Netz Versorgungsleitungen für Gas, Wasser, Strom und Telekommunikation um- und neuverlegt.

„Diese Gestaltung wertet die Johannisstraße auf und ich bin zuversichtlich, dass sie von Dauer sein wird“, sagte Oberbürgermeisterin Katharina Pötter vor Ort. „Die Johannisstraße lebt davon, dass Menschen hier arbeiten, wohnen und einkaufen und deshalb ist es wichtig, dass sie sich hier wohlfühlen und dass wir mit der Neugestaltung eine positive Entwicklung angestoßen haben.“

Auch wenn die Arbeiten, die rund zwei Millionen Euro gekostet haben, abgeschlossen sind, bleiben die Absperrungen noch für einige Tage stehen. Grund hierfür ist das Straßenfest, dass am Samstag, 16. Juni, von 11 bis 18 Uhr unter dem Motto „Unsere Johannisstraße – Gemeinsam leben in Vielfalt“ stattfindet. Die Absperrungen werden am Montag, 18. Juli, entfernt. Nach dem Ende der Sommerferien kehren dann auch die Busse in die Johannisstraße zurück.

Wer die Johannisstraße mit ihrem neuen Erscheinungsbild besucht hat, kann seine Eindrücke und weitere Ideen bei einer Umfrage unter www.cima.de/umfrage/johannisstr schildern.

 

Zum Hintergrund:

Im Dezember 2020 hat der Rat entschieden, die Arbeiten in der Johannisstraße vorzuziehen und damit von der Entwicklung des Neumarktes zu entkoppeln. Die Verkehrsanlagen hat das Planungsbüro Hahm GmbH (pbh) aus Osnabrück zusammen mit dem Ingenieurbüro Villaret (Betonsachverständiger) aus Hoppegarten geplant. Umgesetzt wurden die Arbeiten von Dieckmann Bauen+Umwelt aus Osnabrück, den Betoneinbau hat das Unternehmen Oevermann aus Osnabrück/Gütersloh vorgenommen.

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