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16.11.2022

Stadt Osnabrück macht Goethering für Radfahrende sicherer

Um das Radfahren in Osnabrück sicherer zu machen, überprüft die Verwaltung schrittweise den gesamten Wallring auf mögliche Gefahrenpunkte. Am Goethering hat sie deshalb nun 17 Stellplätze entwidmet. Damit können Dooring-Unfälle, also Kollisionen von Radfahrenden mit sich plötzlich öffnenden Autotüren, verhindert werden.

Stadtbaurat Frank Otte und Osnabrücks Radverkehrsbeauftragte Ulla Bauer am Goethering, wo Radfahrenden mehr Platz eingeräumt wird. Foto: Stadt Osnabrück, Silke Brickwedde

„Ziel der Überprüfung war und ist es, die Sicherheit für Radfahrende schnell signifikant zu erhöhen“, betonte Oberbürgermeisterin Katharina Pötter bei einem Besuch vor Ort. „Pkw-Stellplätze sollen dabei möglichst erhalten werden. Ist das aber nur zulasten der Sicherheit möglich, müssen sie wegfallen.“ Am Goethering werden entsprechend auf der Ostseite in Richtung Berliner Platz 13 und auf der Westseite vier Stellplätze gestrichen.

Eins der großen Probleme auf dem Wallring ist, dass die Radfahrstreifen fast überall zu schmal sind und der eigentlich notwendige Sicherheitsraum zu parkenden Fahrzeugen fehlt. Am Goethering kam bis heute eine weitere Gefahrenquelle dazu: „Der Radfahrstreifen führte rechts zwischen den parkenden Autos und dem Bordstein vorbei. Öffnete sich eine Autotür, hatten Radfahrende keine Chance auszuweichen“, erklärte Stadtbaurat Frank Otte. Die durch die Streichung der Stellplätze freiwerdende Fläche auf dieser Seite wurde durch große Kunststoffelemente, sogenannte Legosteine, gesperrt, damit dort keine Fahrzeuge mehr abgestellt werden können. Der Radfahrstreifen konnte zudem um die Restfläche des Parkstreifens verbreitert werden.

Auf der anderen Straßenseite werden auf den bisherigen Stellplätzen zum Teil  Radbügel aufgestellt. Darüber hinaus prüft die Verwaltung in einem zweiten Schritt, wie auch der mit 1,40 Meter zu schmale Radfahrstreifen auf dieser Seite durch eine Neumarkierung aller Fahrspuren verbreitert werden kann. Dies geht aufgrund des sanierungsbedürftigen Straßenzustandes mit Plänen der Straßenunterhaltung einher.

Der Wegfall der Stellplätze am Goethering ist nur eine von diversen Ad hoc-Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf dem Wallring. Sie gehen einer tiefgreifenden Überplanung des gesamten Wallrings sowie dem Umbau des nördlichen Wallrings voraus, die in den kommenden Jahren bis 2026 stattfinden sollen. Folgen werden in den nächsten Wochen und Monaten Verbesserungen am Rißmüllerplatz und Hasetorwall, am Schlosswall sowie an den Knotenpunkten Berliner Platz und Rehmstraße. Bereits umgesetzt sind die Maßnahmen an den Kreuzungen Natruper-Tor-Wall / Lotter Straße und Heger-Tor-Wall / Martinistraße, wo jeweils eine Rechtsabbiegespur in eine Protected Bike Lane, also einen breiten, baulich geschützten Radweg, umgewandelt wurde.

Details zu den Ad hoc-Maßnahmen gibt es unter www.osnabrueck.de/wallring

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www.osnabrueck.de

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