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11.10.2018

Stadt entsendet Städtebotschafterinnen nach Angers und Çanakkale

Friederike Hellbusch und Ayyüce Keloglu werden die Stadt Osna­brück ab dem 1. Oktober für ein Jahr in den Partnerstädten Angers in Frankreich und Çanakkale in der Türkei vertreten. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert hat die beiden im Rathaus vorgestellt.

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(2018 09 11 Staedtebotschafterinnen SimonVonstein) Freuen sich auf ihre Zeit als Städtebotschafterinnen: Ayyüce Keloglu wird ein Jahr in Çanakkale verbringen, Friederike Hellbusch in Angers. Foto: Stadt Os­nabrück, Simon Vonstein

Friederike Hellbusch ist staatlich geprüfte Fremdsprachenkorrespondentin und hat einen Abschluss als Übersetzerin in den Sprachen Englisch und Französisch. Die 19-Jährige ist in Oldenburg geboren und hat durch einen Aushang in der Schule von der Möglichkeit erfahren, als Osnabrücker Städtebotschafterin für ein Jahr ins Ausland zu gehen. Die Stadt Angers kennt sie bereits durch ihre Teilnahme an einer Bürgerreise.

Die 20-jährige zahnmedizinische Fachangestellte Ayyüce Keloglu hat im Rahmen eines freiwilligen sozialen Jahres bereits 2015 zwei Wochen in Çanakkale verbracht. Damals lebte sie in einer Gastfamilie und hat den Kontakt zu ihrer Gastschwester nie verloren. „Mindestens zwei Mal im Jahr besuche ich sie seitdem in der Türkei“, sagt Keloglu, deren Eltern aus dem Land stammen.

„Die beiden neuen Städtebotschafterinnen erfüllen eine wichtige Voraussetzung für die Aufgabe“, sagt Oberbürgermeister Wolfgang Griesert. „Sie sprechen die Landessprache.“ Vor Ort erwarten sie viele Aufgaben. „Das reicht von Übersetzungen über die Organisation von Schüler- und Vereinsbegegnungen, Bürgerreisen und Partnerschaftsabenden bis hin zur Umsetzung eigener Projekte“, sagt Jens Koopmann vom Städtepartnerschaftsbüro der Stadt Osnabrück. Das könnten etwa ein Orchesteraustausch oder gemeinsame Sportveranstaltungen sein.

Sicher ist, dass die Städtebotschafterinnen Teil der städtischen Verwaltung sein werden. „Sie werden viel Kontakt mit meinen Amtskollegen in Angers und Çanakkale haben und in der Beziehung zwischen unseren Städten eine wichtige Rolle spielen“, sagt Griesert.

Darüber, welche eigenen Projekte sie auf die Beine stellen möchten, haben die beiden jungen Frauen bereits genaue Vorstellungen. „Ich plane ein Theaterprojekt über die Partnerschaft von Angers und Osnabrück mit Kindern und Jugendlichen“, sagt Friederike Hellbusch. „Die Teilnehmer sollen so mit Spaß etwas über die Partnerstadt erfahren.“ Ayyüce Keloglu möchte dagegen gerne mit älteren Menschen arbeiten. Sie stellt sich ein Engagement in einem Alten- und Pflegeheim vor.

Für die Stelle des Städtebotschafters in der russischen Partnerstadt Twer gibt es bislang keinen Bewerber, der die Kriterien erfüllt. Diese sind etwas strenger, als für die anderen Städte. „Wer Osnabrück dort vertreten möchte, benötigt neben den Sprachkenntnissen auch einen russischen Pass“, sagt Griesert. Zu spät für eine Bewerbung ist es jedoch noch nicht. „Das ist auch kurzfristig noch möglich.“



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