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27.09.2017

Spiegel an Ampeln erhöhen die Sicherheit von Radfahrern

Sponsoring der Firma Beresa soll helfen, die Gefahren durch den toten Winkel minimieren

Der tote Winkel ist eine Gefahrenquelle für Radfahrer. Weil Lkw-Fahrer sie beim Rechtsabbiegen im Seitenspiegel nicht sehen können, kommt es regelmäßig zu schweren Unfällen. Damit solche Kollisionen in Zukunft vermieden werden, sponsert die Firma Beresa 50 Spiegel, die an Ampeln im Stadtgebiet angebracht werden und Radfahrer so auch für die Fahrer von Lkw sichtbar machen sollen.

2017 09 27 Spiegel Beresa SimonVonstein.
(2017 09 27 Spiegel Beresa SimonVonstein) Frisch angebracht: 50 weitere Spiegel wie dieser an der Kreuzung Narupstraße / Karmannstraße sollen an Ampeln die Sicherheit für Radfahrer erhöhen. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein.

„Die Spiegel sind eines von mehreren Elementen, die die Sicherheit für Radfahrer erhöhen“, sagt Stadtbaurat Frank Otte. Wichtig sei außerdem, dass allen Verkehrsteilnehmern die besondere Gefahrensituation in Kreuzungsbereichen bewusst sei. So seien die Spiegel nicht nur ein Instrument, um die Sichtbarkeit von Radfahrern zu erhöhen, sondern auch ein Symbol für Verkehrsteilnehmer, dass besondere Vorsicht geboten sei. „Die Stadt versucht Gefahren gezielt zu minimieren, beispielsweise dadurch, dass Ampeln für Radfahrer an Kreuzungen früher auf Grün umspringen, dass sie beim Warten vor Autos stehen dürfen und an besonderen Gefahrenpunkten sogar durch eigene Grünphasen für Radfahrer“, so Otte

Er dankt der Firma Beresa, die die Spiegel im Gesamtwert von 6000 Euro sponsert. Karlheinz Kenning, Leiter Service Nutzfahrzeuge des Unternehmens, schildert die Situation von Lkw-Fahrern: „Die Fahrer sitzen in einer riesigen Kabine. Radfahrer sind von dort leicht zu übersehen, wenn sie nicht im Spiegel zu sehen sind.“ Er erklärte, dass die Hersteller heutzutage technische Hilfsmittel in die Fahrzeuge einbauten und das Thema immer mehr Zuspruch bei Logistik-Unternehmen bekomme. Dennoch seien die Spiegel ein praktisches Mittel um die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. „Wenn es durch die Spiegel gelingt, auch nur einen einzigen Unfall zu verhindern, haben sie ihren Zweck erfüllt“, so Kenning.

Die 50 Spiegel sollen bis Ende des Jahres angebracht werden, was noch einmal so viel koste wie die Anschaffung, erklärt Jürgen Schmidt vom Fachdienst Verkehrsanlagen. Bereits vor zwei Jahren waren 70 Spiegel an besonderen Gefahrenpunkten an Ampeln befestigt worden. Auch damals kamen Sponsoren für die Finanzierung auf.

 


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