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13.06.2018

Schüler von 23 Schulen sparen Energie und freuen sich über Prämien

 Der schonende Umgang mit Ressourcen lohnt sich. In Osnabrück profitieren davon nicht nur die Umwelt und das Klima, sondern auch die Schülerinnen und Schüler von 23 Schulen, die am Projekt KLIMAlab OS teilnehmen. Bürgermeister Uwe Görtemöller überreichte ihnen jetzt im Friedenssaal des Rathauses Urkunden für das gemeinsame Energiespar-Engagement von Schülerschaften, Lehrern, Schulleitern, Hausmeistern und Eltern. Zudem schüttet der städtische Eigenbetrieb Immobilien- und Gebäudemanagement insgesamt 30.550 Euro an Prämien an die teilnehmenden Schulen aus.

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(2018 06 12 Energiesparen Schulen SimonVonstein) Zusammen für ein besseres Klima: Schüler und Lehrer freuen sich zusammen mit Bürgermeister Uwe Görtemöller sowie den Organisatoren des Projekts KLIMAlab OS über das Engagement zum Energiesparen. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Unter dem Motto „Schalt mal ab!“ haben die Schülerinnen und Schüler sich mit dem Thema Energiesparen befasst. Henrik Peitsch, Leiter des Projektes KLIMAlab OS, besuchte die Schulen und brachte den Schülern bei, wie sie Energie sparen und damit das Klima schützen können. „Wir wollen den Kindern keine Vorschriften machen“, betont Peitsch. „Vielmehr sollen sie ein Verständnis dafür bekommen, wie man sich umweltgerecht verhält.“ Zusammen mit seinen Kolleginnen Maike Rosen und Julia Völker bringt Peitsch den Schülern das Thema spielerisch näher. „Das ist viel Bastelarbeit“, sagt Peitsch. Um ihnen die Bedeutung der Windkraft zu erklären, hat er zuletzt mit einer Klasse kleine Windräder gebaut.

Görtemöller freute sich, dass die Kinder die Unterschiede zwischen fossilen Brennstoffen und regenerativer Energie kennenlernen. „Doch der beste Weg, Energie zu sparen, ist keine zu verbrauchen“, so der Bürgermeister. „Auf diesem Gebiet seid ihr alle hier Experten.“ Mit welchen einfachen Mitteln sich in Schulen Energie einsparen lässt, erklärten Schüler der Gesamtschule Schinkel, die sich von Peitsch zu Nachwuchs-Energiemanagern ausbilden ließen. Sie achten in der Schule beispielsweise darauf, dass Heizungen nicht unnötig laufen, das Licht in den Klassenzimmern in der Pause nicht brennt und konsequent gelüftet wird.

Wie hoch die Prämien für die einzelnen Schulen ausfallen, wurde mit Hilfe von Fragebögen berechnet. Dabei gab es einen Fragebogen für Grund- und Förderschulen und einen für Schulen der Sekundarstufen I und II. Besonders viele Punkte – und eine entsprechend hohe Prämie von bis zu 3.500 Euro – gab es, wenn die Schule eine Energiespar-AG eingerichtet und Energiemanager ausgebildet hat. Weil es kaum möglich ist, auf Anhieb alle Kriterien zu erfüllen, erhielten Schulen schon ab dem Erreichen der halben Punktzahl eine Prämie.

Die pädagogische Energieberatung gibt es in Osnabrück bereits seit zehn Jahren. Die Stadt wollte damals Anreize dafür schaffen hinzuschauen, wo sich Energie einsparen lässt. „Am Anfang machten fünf Schulen mit, die innerhalb von zwei Jahren 60.000 Euro Energiekosten eingespart haben“, sagt Görtemöller. Das heutige Prämienmodell gibt es seit 2014. „Wir können hier ohne Zweifel von einem Erfolgsmodell sprechen“, so Görtemöller.



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