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26.06.2018

Schüler des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums gestalten Kriegsgräberfeld auf dem Johannisfriedhof

Schülerinnen und Schüler des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums gestalten kurz vor Ferienbeginn am Dienstag, 26. Juni in der Zeit von 8:30 bis 16 Uhr im Rahmen eines Projekttages das Kriegsgräberfeld aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Johannisfriedhof.

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() Der Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr unterstützt mit vielen fleißigen und kräftigen Händen die Arbeit der Schüler.
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() In mühevoller Handarbeit werden die Grabsteine gereinigt.
Schüler des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums gestalten Kriegsgräberfeld auf dem Johannisfriedhof.
(Schüler des Graf-Stauffenberg-Gymnasiums gestalten Kriegsgräberfeld auf dem Johannisfriedhof) Wildkraut zupfen gehört mit zu einer der Aufgaben

Im Laufe des Tages werden die Grabsteine gereinigt, Wildkraut gezupft und Rasen gesät. Dabei werden die Schülerinnen und Schüler von der Stadt Osnabrück, dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. und dem Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. unterstützt.

Bereits im vergangenen Jahr hat sich die Lehrerin Sylvia Landscheidt mit ihrem Geschichts-Kurs auf dem Johannisfriedhof engagiert. Anlass war die 100-jährige Wiederkehr des Ausbruchs des Ersten Weltkrieges, um der Menschen zu gedenken, die an der Front starben und in der Heimat in vielfältiger Weise litten.

Ausgangspunkt des von den Schülerinnen und Schülern ins Leben gerufenen Aktionstages ist ein Schulprojekt über die Kriegsgräber des Zweiten Weltkrieges. Die Schüler erstellen ein Heft, das auch für die kommenden Generationen des Gymnasiums zur Verfügung stehen soll, das Hintergrundinformationen zu den Verstorbenen und zu den Umständen des Krieges bietet. Hierfür waren die Schüler bereits mehrfach im Archiv und haben vielfältige Informationen zusammen getragen, die im kommenden Schuljahr aufbereitet werden. Lehrerin Sylvia Landscheidt bittet alle Osnabrücker die einen Bezug zum Gräberfeld haben, um Fotos oder Briefe aus dieser Zeit. „Denn manchmal konnten wir nur die Eckdaten der Verstorbenen finden, für eine Biografie ist das leider zu wenig“, erzählt sie über die Recherche der Schüler. Kontaktadresse: sylvia.landscheidt@gsg-osnabrueck.de.

Der Projekttag reiht sich in das Kulturprogramm „Neues Leben zwischen alten Gräbern“ ein. Veranstalter sind der Osnabrücker ServiceBetrieb, und FOKUS e.V. mit vielfältiger Unterstützung durch viele Ehrenamtliche, die Christengemeinschaft, den Förderkreis Hasefriedhof - Johannisfriedhof e.V., die Treuhandstiftung „Historisches Bewahren“ und die Bürgerstiftung. Unter den Förderern sind auch die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung und die Felicitas und Werner Egerland-Stiftung. Informationen zur Treuhandstiftung „Historisches Bewahren“ und Möglichkeiten, sich finanziell für die historischen Friedhöfe zu engagieren, werden gerne gegeben. Erbeten werden Spenden und Stiftungen für allgemeine Bauaufgaben auf den historischen Friedhöfen oder auch für konkrete Familiengräber. Mehr Informationen unter www.hasefriedhof-johannisfriedhof.de.


www.osnabrueck.de

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