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06.10.2005

Schritt um Schritt - Die Revitalisierung der Hase in der Stadt Osnabrück

Einiges konnte im Gebiet der Stadt Osnabrück bereits getan werden, um die Hase wieder als Naturraum herzustellen und erlebbar zu machen, wie die folgende Übersicht zeigt.

Öffnung der Hase im Bereich Bruchstraße

Baubeginn April 2003, Fertigstellung Januar 2004: Die Überbauung der Hase zwischen der Bruchstraße und Konrad-Adenauer-Ring wurde auf einer Länge von ca. 50m vollständig zurückgebaut. Gewässersohle und -böschungen wurden soweit wie möglich naturnah gestaltet und bepflanzt. Die Maßnahme diente auch der städtebaulichen Aufwertung des Bahnhof-Umfeldes. Gesamtkosten von ca. 430.000 wurden mit Hilfe mit Mitteln aus der Städtebaulichen Sanierung finanziert.

Öffnung der Hase im Bereich Öwer de Hase

Fertigstellung 2000: Projekt der Meinders & Elstermann GmbH & Co.KG und der Theodor-Bergmann-Grundstückgesellschaft mbH & Co. KG., Gesamtkosten: ca. 4.000.000 DM, an denen sich die Stadt mit ca. 25% beteiligte. Die Überbauung der Hase mit dem Straßenzug Öwer de Hase wurde zwischen dem Neumarkt und der Georgstraße auf einer Länge von ca. 75 m zurückgenommen. Die Ufer wurden als senkrechte Mauern ausgebildet und das Umfeld architektonisch gestaltet. Ziel war es, die Hase im engen urbanen Umfeld wieder sichtbar zu machen und eine Aufwertung der städtebaulichen Situation zu erreichen. Auch ging es um die Schaffung einer attraktiven Verbindungszone zwischen verschiedenen umliegenden Einzelhandelsgeschäften, die auch an der Finanzierung beteiligt wurden.

Verbesserung der Wassergüte

Fertigstellung 2000: Mit Gesamtkosten von 3.300.000 DM wurden für die Oberflächenentwässerung aus dem Stadtteil Schinkel Regenklärbecken vorgeschaltet.

Ausbau des Haseuferweges

langfristig, letzte Maßnahmen 1997 und 1998-2000: Die Planung für einen durchgehenden Weg entlang der Hase geht bis in die 50er Jahre zurück. Zuletzt realisiert wurden für 75.000 DM der Abschnitt Wachsbleiche - Römereschstraße und für 315.000 DM der Abschnitt Römereschstraße - Brückenstraße / Von-Kerssenbrock-Allee - Mühlenholz. Weitere Abschnitte zum Lückenschluss sind geplant und werden z.B. im Bereich der Bebauung Turnerstraße in nächster Zukunft realisiert.

Naturnahe Umgestaltung der Hase im Bereich Gewerbegebiet "Hasepark"

Baubeginn Mai 1996, Fertigstellung Januar 1998: Im Zuge der Revitalisierung der Industriebrache "Ehemaliges Klöckner Gelände" wurde ein ca. 2,3 km langer Seitenarm der Hase, der in etwa dem historischen Verlauf der Hase entspricht, naturnah gestaltet. Neben der Beseitigung naturferner Befestigungen, und eines Schützenwehres wurde der Gewässerquerschnitt aufgeweitet und durch den Wechsel von Prall- und Gleitufern naturnah strukturiert. Durch gezielte wasserbauliche Maßnahmen wurde eine Verbesserung der Wasserqualität und insbesondere durch die naturnahe Bepflanzung und die Anlage eines uferbegleitenden Fuß- und Radweges eine Attraktivierung des Wohnumfeldes erreicht. Die Gesamtkosten der Maßnahme betrugen 1.700.000 DM, die mithilfe von EU-Mitteln aus dem Resider-Programm finanziert wurden.

Revitalisierung der Düte und ihrer Aue

seit 1993: Die Revitalisierung des Gewässers wird von der Stadt seit vielen Jahren konzentriert verfolgt. Die durch im wesentlichen landwirtschaftlich genutzte Randbereiche der Stadt verlaufende Düte, eines der wichtigsten Nebengewässer der Hase, zeigt die für landwirtschaftlichen Nutzungsdruck und Versiegelung im Einzugsbereich typischen Probleme. Auf die Erfahrungen mit einem erfolgreichen Interessensausgleich zwischen Naturschutz und den im ländlichen Raum vorherrschenden Nutzungen kann das Haseprojekt im urbanen Bereich aufbauen.

 

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