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11.11.2019

Schenkung: Briefe Remarques an das Remarque-Friedenszentrum

Das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum hat jetzt sechs Original-Briefe von Erich Maria Remarque aus den Jahren 1950, 1951 und 1962 geschenkt bekommen. Zuvor waren die Briefe nur aus dem Autografenhandel bekannt, wo sie seit mehreren Jahren angeboten worden waren.

Remarque 6 Vorderseite.

Die sehr persönlichen Briefe sind sämtlich an Bettina Hoenig adressiert und beschäftigen sich mit den Liebesbeziehungen von Remarque und Bettina Hoenig. Remarque reflektiert darin seine langjährige Affaire mit Natalie Paley und kommentiert Bettina Hoenigs Beziehung zu Eugen Mehlwurm. „Denke an Jean Paul! Man soll sich nicht einreden verliebt zu sein, – ehe man sich versieht, ist man’s."

Bettina Hoenig, über deren Lebensdaten nichts bekannt ist, war eine Freundin von Remarques erster Ehefrau Ilse Jutta Zambona und Remarque spätestens seit den frühen 1930er Jahren bekannt. Mehrere Treffen sind aus Remarques Tagebüchern belegt, unter anderem in Porto Ronco, Paris und Cap d’Antibes. In den späten 1940er Jahren trafen sich Remarque und Bettina Hoenig in New York wieder, wo beide im Exil wohnten. Lange, fast tägliche Spaziergänge im Central Park sind ebenfalls über Remarques Tagebücher bekannt und dokumentieren eine tiefe Vertrautheit. Die jetzt erhaltenen Briefe entstammen den Zeiträumen, wo sich Remarque für Monate in Porto Ronco aufhielt und der Kontakt über Telefonate und Korrespondenz aufrechterhalten wurde.

Die Schenkung der Briefe erfolgte durch Dr. Ulrike Schiedermair (Frankfurt/Main), die derzeit an einer Publikation über Margot von Opel arbeitet. Margot von Opel war Anfang der 1930er Jahre mit Remarque liiert, daher nahm Frau Dr. Schiedermair für Ihre Recherche Kontakt mit dem Remarque-Friedenszentrum auf.


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