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17.08.2005

Revitalisierung der Hase von der Quelle bis zur Mündung

Nicht nur die Stadt Osnabrück sondern auch die Landkreise und Gemeinden am Ober- und Unterlauf der Hase engagieren sich mit einer Vielzahl von Maßnahmen für die Revitalisierung der Hase. Alle sind sie Mitglieder im Verein zur Revitalisierung der Haseauen e.V..  Link Hier ein Überblick über die Projekte außerhalb des Stadtgebietes:

Maßnahmen am Oberlauf

Für das FFH-Gebiet läuft zur Zeit das Verfahren zur Ausweisung als Naturschutzgebiet . Die Hase wurde im Bereich Kronensee umgestaltet und umgeleitet. Damit wurde die Durchgängigkeit bis zur Quellregion wiederhergestellt, da Absturzbereiche und ein Stillgewässer umgangen wurden. (Fertigstellung 2003). Weitere Projekte sind die Umgehungsgerinne Böhnemühle und die Vergrößerung der Aue im Bereich der Rehwelle durch Ankauf von Fischteichen.

Bifurkation (Stadt Melle)

Die Bifurkation wurde mit Fördermitteln der DBU zu einem umweltpädagogischen Standort umgestaltet. Es erfolgt eine Revitalisierung der Aue durch Extensivierung ehemaliger Ackerstandorte.

Gut Stockum (Gemeinde Bissendorf)

Die Durchgängigkeit der Hase wurde durch Umgestaltung einer Staustufe zu einer Sohlgleite wieder hergestellt

Achmer-Eversburg & Alfsee

Es läuft ein Flächentausch i.R. der Flurbereinigung mit dem Ziel der Revitalisierung der Aue. Langfristig sind naturnahe Umgestaltungsmaßnahmen (u.a. Laufverlängerung) an der Hase geplant, um der Tiefenerosion zu begegnen.
Seitens der Bez.-Reg. Weser-Ems gibt es erste Überlegungen, die Barriere des Verteilerbauwerkes oberhalb des Alfsees durchgängig zu gestalten.

Bersenbrück

Das Flutwehr in Bersenbrück wurde umgestaltet und durch den Einbau eines 200 m langen Beckenfischpasses wieder durchgängig gemacht. (1996)

Gehrde

In Gehrde wurde die Haseaue auf einer Fläche von ca. 17ha revitalisiert. Durch Rückverlegung des Hochwasserdammes wurde neuer Retentionsraum geschaffen, die Flächen werden als Extensivgrünland genutzt. Durch weitere Gestaltungsmaßnahmen an der Aue wurden auch das Landschaftsbild und der Erholungswert positiv beeinflusst.

Hase-Wrau & Quakenbrück

Zur Wiederansiedlung des Weißstorches wurden ca. 30ha Ackerflächen zwischen Hase und Wrau in Grünland umgewandelt. Einige Flächen werden gezielt wieder vernässt.
Die Planungen zur Überwindung des Schützenhofwehres (Fallhöhe 3,0m) mittels eines Umgehungsgerinnes (Beckenfischpass) sind abgeschlossen. Die Realisierung steht bevor.

Essen

Die Durchgängigkeit des Stau Varwig wurde durch Umbau zu einer Sohlgleite wieder hergestellt. Durch die Wiederanhebung des Wasserspiegels konnten Nebengewässer wieder an die Hase angeschlossen werden.In Planung ist die Beseitigung von Eindeichungen entlang der Lager Hase zur Schaffung zusätzlichen Retentionsraumes und neuer Feuchtbiotope.

Löningen & Entwicklungs- und Erprobungsvorhaben Hasetal

Die zum Hochwasserschutz angelegten Verwallungen entlang der Hase werden im Rahmen von Kompensationsmaßnahmen in einem Abschnitt geöffnet, um dahinter liegendes Gelände als Retentionsraum zu erschließen. Durch Extensivierung des Grünlandes werden ca. 2 ha neue Trittsteinbiotope entlang der Hase geschaffen.
Zwischen Haselünne und Meppen wurde die Haseaue auf einer Fläche von 5oo ha naturnah umgestaltet. Es wurden Altarme wieder angeschlossen, Sommerdeiche zurückgesetzt, Nadelwälder in Auwälder umgewandelt und Acker in Grünland überführt. Der Anschluss weiterer Haseschleifen ist geplant.

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