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09.07.2021

Osnabrücker BBS-Schüler gestalten Kreuze für Irlands tote Kinder

Fast 800 tote Kinder sind in einem Massengrab im irischen Tuam entdeckt worden. Die Lokalhistorikerin Catherine Corless entdeckte 2012, dass in einem Heim für ledige Mütter von 1925 bis 1961 für 796 Kinder im Alter bis zu drei Jahren Totenscheine ausgestellt worden waren, aber nur zwei bestätigte Begräbnisse stattfanden. Der Fakt der Kinderleichen, die nachts in einem Abwassertank verschwanden, wurde von der Kommission der irischen Regierung 2020 bestätigt. John McGurk hält die Erinnerung an diese Kinder mit einem 24-Stunden-Spendenlauf am Rubbenbruchsee, der vom 8. bis 9. Juli stattfindet, wach. Schülerinnen und Schüler von Berufsbildenden Schulen aus Stadt und Landkreis Osnabrück haben zum Gedenken an die verstorbenen Kinder Kreuze gestaltet, die nach Irland gesendet werden, um den Verstorbenen ein Teil ihrer Würde zurückzugeben.

Die Namen der verstorbenen Kinder sind auf jedem Kreuz zu lesen, die die Schülerinnen und Schüler gestaltet haben. Foto: Swaantje Hehmann

Oberbürgermeister Wolfgang Griesert dankte den Schülerinnen und Schülern, John Mc Gurk stellvertretend für den Verein „sportler 4 a children‘s world“ und Dr. Mareike Klekamp, die als Lehrerin das Projekt koordiniert und organisiert hat: „Mit dieser Aktion wird ein Zeichen für den Schutz und die Achtung von Kindern und die Würde des Menschen gesetzt. Gleichzeitig ist es auch ein Zeichen für den europäischen Zusammenhalt. Menschen wie ihr und alle eure Unterstützerinnen und Unterstützer machen die Friedensstadt Osnabrück lebendig. Für dieses Engagement und den vorbildlichen Einsatz möchte ich mich im Namen der Stadt Osnabrück und aller Bürgerinnen und Bürger herzlich bedanken.“

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