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08.12.2008

Noch einmal Glück gehabt!

Bei den Stadtteildetektiven des Gemeinschaftszentrum herrschte große Aufregung: In ihr Gewässer, in den Landwehrgraben, war Borsalzlösung von einer naheliegenden Firma geflossen. Schnell wurden Ermittlungen aufgenommen: die ersten Ergebnisse waren befriedigend, die Firma hatte richtig gehandelt und sofort den Unfall bei der Polizei und Feuerwehr gemeldet.

Zum Glück war den Wasserbewohnern nichts geschehen!

Schnell ergriffene Notfallmaßnahmen verhindern Schlimmeres
Durch eine Art Ölsperre wurde verhindert, dass verunreinigtes Wasser weiter fließen konnte. Es wurde abgesaugt! Für die Stadtteildetektive, die zugleich für diesen Abschnitt die Bachpaten im Osnabrücker Netzwerk für eine Lebendige Hase sind, war dies eine große Erleichterung. Ihrem Graben schien nicht allzu viel passiert zu sein.
Aber sie wollten weiter dran bleiben: Nach einigen Telefongesprächen mit den Zuständigen bei der Stadt, der Feuerwehr und der Firma war klar, dass die Firma schnell und richtig gehandelt hatte. Wie sah es aber mit dem Wasser aus?
Drei Wochen nach der Havarie wurde das Wasser des Grabens untersucht. Es wurde nach Tierchen gekeschert und diese dann bestimmt. Mit der Becherlupe wurden Bachflohkrebse, Wasserskorpione, Kugelschnecken,... identifiziert. Mit wissenschaftlichen Methoden wurden erst die Anzahl der einzelnen Tierchen ausgezählt und dann mit Hilfe des jeweiligen Faktors ein Wert pro Tierart ermittelt. Zuletzt mit Hilfe einer Formel den Wert von 2,068 ermittelt. Dies bedeutete für den Graben: noch mal Glück gehabt, denn das war nach den Wasser-Rahmenrichtlinien der EU immerhin ein „gut“ und bedeutet „wenig belastet“.
Unter den Reihen der Detektive war sichtlich Aufatmen angesagt, ihrem Gewässer war nicht wirklich etwas passiert.
So direkt und wichtig kann selten eine Gruppe durch ihre Arbeit die Belastungen für ein Gewässer in Augenschein nehmen. Hier war es noch einmal gut gegangen!

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