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10.12.2019

„‚Nichts war vergeblich‘. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“

Vom 27. Januar bis 1. März präsentiert das Erich Maria Remarque-Friedenszentrum die Ausstellung „‚Nichts war vergeblich‘. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“. Die Ausstellung wird am Montag, 27. Januar, 18 Uhr, im Rahmen der Feierlichkeiten zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus im Erich Maria Remarque - Friedenszentrum eröffnet. Für die Stadt Osnabrück spricht Bürgermeisterin Eva-Maria Westermann ein Grußwort, anschließend führt Gudrun Schmidt als Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 inhaltlich in die Ausstellung ein.

Plakat zur Ausstellung „‚Nichts war vergeblich‘. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“.
(Plakat zur Ausstellung „‚Nichts war vergeblich‘. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“) Plakat zur Ausstellung „‚Nichts war vergeblich‘. Frauen im Widerstand gegen den Nationalsozialismus“ © Studienkreis Deutscher Widerstand 1933–1945

Die Ausstellung des Studienkreises deutscher Widerstand 1933-1945 würdigt den Mut von Frauen, die sich gegen den Terror des NS-Systems stellten. 18 Biographien stellen dar, auf welch' vielfältige Weise die Frauen dem Regime die Gefolgschaft verweigerten. Sie verfassten und verteilten Flugblätter, sie boten Verfolgten Unterschlupf, sie klärten im Ausland über das Unrecht in Deutschland auf. Immer folgten sie ihrem Gewissen – und setzten damit ihr Leben aufs Spiel. Der Anteil dieser Frauen im Kampf gegen den NS-Staat ist in der Öffentlichkeit noch immer wenig bekannt. Eine Vertiefungsstation widmet sich darüber hinaus dem Thema „Kommunikation im Widerstand“ und stellt unter anderem dar, wie Flugblätter und illegale Schriften im Widerstand produziert und verbreitet wurden. In zwei Vitrinen werden exemplarisch Gegenstände und Handarbeiten gezeigt, die in den Konzentrationslagern Moringen, Lichtenburg und Ravensbrück von widerständigen Frauen während ihrer Inhaftierung gefertigt wurden.


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