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05.05.2022

Neuer Seniorenbeirat repräsentiert ein Viertel der Stadtbevölkerung

Der Seniorenbeirat der Stadt Osnabrück hat in seiner konstituierenden Sitzung in der vergangenen Woche Paul Meimberg zum neuen Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreterin ist Monika Pöttering. Das Gremium repräsentiert die Generation 60+ in Osnabrück – also knapp ein Viertel der gesamten Stadtbevölkerung. Ihm gehören 13 gewählte Mitglieder sowie zwei von der Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege benannte Mitglieder an. Hinzukommen drei Vertreterinnen und Vertreter des Sozialausschusses sowie jeweils eine Vertretung des Migrationsbeirates und des Behindertenforums.

Die Mitglieder des Seniorenbeirates (von links): Klaus Haug, Günter Sandfort (Sozialausschussmitglied), Franz-Josef Schwack, Gudrun Marten, Robert George Garrett, Peter Landscheidt, Marita Bengsch, Bernd Glüsenkamp (oben), Ralf Haas, Reiner Ahlert, Paul Meimberg, Jürgen Wilkewitz, Heike Walter, Jörg Martin Rassow, Monika Pöttering, Elisabeth Fritsch, Dr. Gisela Löhberg, Burckhard Döhmen. Es fehlen: Gabriele Uthmann, Hans-Ulrich Illner und Michael Schuhl Foto: André Havergo

Um die Bürgerinteressen gegenüber dem Rat und der Verwaltung zu vertreten, sind Seniorenbeiratsmitglieder beratend in fünf Ratsausschüssen aktiv: Im Sozial- und Gesundheitsausschuss sowie in den Ausschüssen für Stadtentwicklung und Umwelt, für Schule und Sport, für Feuerwehr und Ordnung und im Kulturausschuss. Auch in vielen anderen Gremien und Arbeitskreisen wollen Vertreterinnen und Vertreter des Seniorenbeirates künftig mitwirken oder tun dies bereits. Hierzu gehören der Migrationsbeirat, das Behindertenforum, der Fahrgastbeirat der Stadtwerke, der Runde Tisch Radverkehr, die Agenda 21 Arbeitskreis Wohnen und Leben im Alter, das Netzwerk Quartiersentwicklung, der Bereich „Digitale Teilhabe älterer Menschen“ sowie Arbeitsgruppen zum Thema Gesundheit und Pflege und der Niedersächsische Landesseniorenrat sowie die Landesarmutskonferenz.

„Mit dem neuen Seniorenbeirat hat die Stadt einen starken Partner, um wichtige Themen der Seniorenarbeit voranzubringen“, erklärt Anette Herlitzius von der Fachstelle Senioren der Stadt Osnabrück. „In den nächsten Jahren müssen wir die älter werdende Stadtgesellschaft aktiv gestalten. Mit den Babyboomern, die in Rente gehen, haben wir aber auch ein großes Mitwirkungs-Potenzial für diese Herausforderungen.“ Dass der Seniorenbeirat die Herausforderungen aktiv angehen möchte, wurde bereits vor der ersten Sitzung deutlich. Kurz nach der Wahl ist eine Abordnung des Beirates zum Pflegetisch der Landeshauptstadt Hannover gereist und hat sich dort über die kommunale Seniorenarbeit in den Stadtteilen und die Aufgaben der Seniorenvertretung in dieser Strategie informiert.

Zum Hintergrund:

Seniorenvertretungen gehören mittlerweile in 210 niedersächsischen Städten und Gemeinden zur strukturell verankerten Bürgerbeteiligung der Generation 60+. Die Wahl des Osnabrücker Seniorenbeirats hat am 1. April in der OsnabrückHalle stattgefunden. Rund 350 Osnabrücker Seniorenvereinigungen hatten ein Vorschlagsrecht. Dazu gehören Wohlfahrts- und Seniorenverbände, -vereine, -organisationen, und -initiativen, Nachbarschafts-, Bürger- oder Migrantenvereine, Selbsthilfegruppen, Seniorenvereinigungen der Parteien, Gewerkschaften und religiöse Gemeinschaften. Gewählt haben schließlich 49 Delegierte aus diesen Organisationen. Neben den neu gewählten Mitgliedern wurden auch fünf Nachrückerinnen und Nachrücker bestimmt.

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