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05.11.2021

Neuer Leiter der städtischen Musik- und Kunstschule stellt sich vor: Jörg Ulrich Krah

Jörg Ulrich Krah ist seit 1. November neuer Leiter der städtischen Musik- und Kunstschule und übernimmt dieses Amt von seiner Vorgängerin Sigrid Neugebauer-Schettler, die Ende des Jahres in den Ruhestand geht. Jörg Ulrich Krah, 1976 in München geboren, ist studierter Cellist, Komponist und Kulturmanager. Von September 2011 bis Oktober 2021 leitete er die Musik- und Kunstschule ATARAXIA Schwerin. Außerdem hatte er verschiedene Lehraufträge an Hochschulen etwa in Rostock, Frankfurt/Main und Wien inne.

Von links: Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann, Jörg Ulrich Krah, neuer Leiter der städtischen Musik-und Kunstschule sowie Patricia Mersinger, Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur; Foto: Angela von Brill Von links: Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann, Jörg Ulrich Krah, neuer Leiter der städtischen Musik-und Kunstschule sowie Patricia Mersinger, Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur; Foto: Angela von Brill

Seine Ausbildung erhielt Krah bei so renommierten Lehrern wie Hans Werner Henze (Komposition) und Anner Bylsma (Barockcello). Er wirkt als Cellist in namhaften Ensembles und Orchestern wie „Concert des Nations“ (Jordi Savall) und dem Orchester der Wiener Akademie mit, und konzertiert auch solistisch. Außerdem war er als musikalischer Leiter, unter anderem am Sydney Opera House, am Wiener Schauspielhaus und im Grand Théâtre de Luxembourg tätig. Für seine Arbeit bekam er zahlreiche Auszeichnungen wie zum Beispiel den österreichischen Theodor Körner Preis 2011. Dabei reichen seine Interessen von der Alten Musik bis hin zu Jazz, Theatermusik und Improvisation.

Im pädagogischen Bereich liegen ihm sowohl die Begabtenförderung in der studienvorbereitenden Ausbildung als auch niederschwellige Angebote am Herzen.  In Schwerin war Krah Mitglied des städtischen Kulturrats, Vorsitzender des Musikvereins Mecklenburg-Vorpommern sowie künstlerischer Leiter der Tage Alter Musik. Darüber hinaus realisierte er innovative Veranstaltungs- und Konzertformate in Zusammenarbeit mit dem NDR.

Nach Osnabrück hat er sich aufgrund der ansprechenden Stellenausschreibung beworben. „Ich habe hier in Osnabrück eine vorbildliche, effizient aufgestellte Musik- und Kunstschule vorgefunden, mit einem ausgesprochen sympathischen Team. Mein Dank richtet sich an meine Vorgängerin Sigrid Neugebauer-Schettler für 21 Jahre fantastische Arbeit. Mit unserer Arbeit können wir wesentlich dazu beitragen, dem Auseinanderdriften der Gesellschaft durch kulturelle Teilhabe entgegenzuwirken und die vielfältigen kulturellen Möglichkeiten in der Friedensstadt Osnabrück dazu nutzen, um uns für die Stadtgesellschaft zu öffnen, auch und gerade dort, wo wir diese nicht immer auf direktem Weg erreichen können. Als neuer Leiter der Musik- und Kunstschule und als aktiver Musiker freue ich mich, gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen dazu beitragen zu können“, sagt Jörg Ulrich Krah.

Für die kommenden Jahre hat er sich unter anderem vorgenommen, die fortschreitende Digitalisierung sinnvoll umzusetzen ‒ in pädagogischer, künstlerischer und administrativer Hinsicht. Außerdem möchte er weitere, auch interdisziplinäre Veranstaltungsformate im Team entwickeln und dabei auch jene Zielgruppen erreichen, die weniger Zugang zu kultureller Bildung haben.

Krah übernimmt mit der städtische Musik- und Kunstschule Osnabrück eine Institution, die von etwa 7000 Schülerinnen und Schülern besucht wird und an der sich etwa 100 Lehrende 40 volle Stellen in unterschiedlichen Deputaten teilen.

Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann betont: „Die Musik- und Kunstschule prägt mit ihrer Begabtenförderung, aber besonders auch ihrer Breitenarbeit kulturelle Bildung und somit das kulturelle Leben in Osnabrück. Die Verbindungen zwischen der Musik- und Kunstschule und dem Institut für Musik sind vielfältig und kompetent und passen perfekt zum Musikstandort Osnabrück. Wir haben mit Jörg Ulrich Krah einen außerordentlich vielseitigen Leiter gefunden, der seine Fühler in alle Richtungen ausstreckt und so eine perfekte Schnittstelle für alle Belange musikalischer und künstlerischer Bildung in Osnabrück darstellt.“ Die Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur, Patricia Mersinger, ergänzt: „Wir haben uns für Herrn Krah entschieden, weil seine Motivation für Osnabrück überzeugend war, diverse Stationen und seine Berufserfahrung bestens zu dem Profil passte, das wir suchten, und er die gesellschaftlichen Veränderungsprozesse erkannte, auf die die Musik- und Kunstschule reagieren muss, zum Beispiel Stadtteilarbeit und Digitalisierung“.

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