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14.12.2018

Neuer Leiter der Kunstschule möchte Kunstwerkstatt bekannter machen

Seit etwa 100 Tagen ist Martin Fenner als neuer Leiter der Kunstschule an der städtischen Musik- und Kunstschule im Amt. Der 44-Jährige möchte die Kunstwerkstatt zu einem kreativen Begegnungsort ausbauen, vor allem auch als soziale Schnittstelle im Rosenplatzquartier. Außerdem will er die Teilnehmerzahlen steigern und eine erhöhte Kursauslastung auch im Vormittagsbereich erzielen.

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(2018 12 13 Martin Fenner SimonVonstein) Möchte noch enger mit Kitas und Schulen zusammenarbeiten, damit mehr Kinder und Jugendliche die Angebote der Kunstschule wahrnehmen können: Martin Fenner (links). Stadtrat Wolfgang Beckermann bestärkt den 44-Jährigen in diesem Vorhaben und sieht die Musik- und Kunstschule als Innbegriff kultureller Bildung. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

Um das zu erreichen ist eines seiner Ziele, die Arbeit mit Kitas und Schulen im Ganztagsbereich auszubauen. "Der Bedarf für eine Vernetzung der Musik- und Kunstschule mit allgemeinbildenden Schulen wächst stetig, weil Unterrichtsausfall durch Lehrermangel eben diese Fächer häufig besonders betrifft", sagt Stadtrat Wolfgang Beckermann.

Auch mit den städtischen Museen möchte Fenner verstärkt kooperieren. "Das wäre für Kinder etwas ganz Besonderes, wenn die eigenen Werke dort ausgestellt würden", sagt er. Um das vor Ort zu realisieren, plant er den Eingangsbereich der Kunstschule am Johannistorwall so umzubauen, dass die Werke dort präsentiert werden können. Diese Idee ist gemeinsam mit den Dozenten entstanden, die sich eine solche Ausstellungsfläche gewünscht hatten. In den vergangenen 100 Tagen hat er das "offene Atelier" als Schnupperangebot geöffnet, das Programmheft neu aufgelegt und Projekte für 2019, zum Beispiel "Zeitreise", initiiert. "Zum offenen Atelier, das immer mittwochs von 17 bis 19 Uhr stattfindet, kann jeder kommen und teilnehmen", sagt Fenner. Auch das Projekt "Kunstschule im Kontext", das vom Land Niedersachsen gefördert wird, wird Fenner realisieren. Rund 7000 Schülerinnen und Schüler erreicht die Musik- und Kunstschule jährlich. "Das ist ein Viertel aller Osnabrücker unter 18 Jahren", erklärt Sigrid Neugebauer-Schettler, Leiterin der Musik- und Kunstschule, die Bedeutung der Institution. Unter den 100 Lehrenden befinden sich zehn im Bereich der Kunst, der Rest im Bereich der Musik.

Zur Person: Nach seinem Diplom der Kulturpädagogik an der Universität Hildesheim und einem Aufbaustudium Denkmalpflege an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg war Martin Fenner im Kulturmanagement - vor allem im Ausstellungswesen und der Vermittlung - tätig: unter anderem für die Berliner Agentur x:hibit, das Schlösserland Sachsen und für das Deutsche Hygiene-Museum in Dresden. Bevor er im August 2018 seine neue Aufgabe in der Musik- und Kunstschule der Stadt Osnabrück antrat, war er als Leiter der Bielefelder Kunststiftung Ruth Baumgarte verantwortlich für die Verwaltung eines künstlerischen Nachlasses und die damit verbundene Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit, die Organisation von musealen Ausstellungen und die Entwicklung von Publikationen. Zwischen 2010 und 2014 unterrichtete er als Honorardozent an der Dresden International University (DIU).


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