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14.10.2009

Neuer Hasearm sucht Anschluss

In der Eversburger Haseaue bei der Römerbrücke bekommt die Hase Zuwachs: Der bestehende Hase-Altarm wird um 275 Meter verlängert. Noch allerdings kann der neue Hasearm nicht mit dem Fluss verbunden werden, denn die frisch entstandenen Ufer würden dem Wasser nicht Stand halten.

Hase meets Piesberg: Der Ausbau des Südstiegs am Piesberg beschert der Hase einen neuen Nebenarm.
Schweres Gerät im Einsatz: Bald ist der Hasearm in der Eversburger Aue fertiggestellt.

Erst müssen die Ufer eine ausreichende Festigkeit erreichen. Dafür werden jetzt Schwarzerlen gepflanzt, die zusammen mit einer natürlichen Begrünung die strömungsbelasteten Uferkurven (Prallufer) stabilisieren werden. Allerdings: Bis es so weit ist, kann es noch gut und gerne 10 bis 15 Jahre dauern.

 

 

 

 

Ausgleichsmaßnahme

Das Projekt des neuen Hasearms ist in der Komplettierung des Rundweges um den Piesberg begründet. Zwar wird dort das Landschaftsbild aufgewertet, doch beeinträchtigt der geplante Südstieg am Piesberg ein dort befindliches Stillgewässer erheblich in seinen ökologischen Funktionen. Dafür muss ein Ausgleich geschaffen werden: Mit dem neuen Hasearm sollen die Beeinträchtigungen nun kompensiert werden und gleichzeitig der „Lebendigen Hase“ neue ökologische Qualitäten zuwachsen.
Der neue Hasearm wird so angelegt, dass sich Uferröhrichte und Laichhabitate für Amphibien bilden können. Dafür werden drei etwa 10 Meter lange Querbänke angelegt, die das Gewässer in „Kammern“ teilen und somit Stillgewässerhabitate ermöglichen.
Bis in ferner Zukunft eine Verbindung mit der Hase hergestellt werden kann, wird sich der neue Nebenarm mit Regenwasser und Wasser aus Überschwemmungen füllen. Das wird – da sind sich die Planer sicher – reichen, damit sich Flora und Fauna mit Röhricht und kleinen Fischen wie Moderlieschen und Bitterlingen entwickeln können.

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