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09.11.2017

Neue Schiedsperson für Hellern, Wüste, Weststadt und Innenstadt gesucht

Bewerbung bis 24. November

Die Hecke des Nachbarn verdunkelt das Wohnzimmer, eine Freundin zahlt ihre Schulden nicht zurück oder der Handwerker von nebenan streicht die Küche mit der falschen Farbe und sieht seinen Fehler nicht ein: Streit gibt es immer mal, aber deswegen gleich vor Gericht ziehen? Gerade bei Konflikten zwischen Nachbarn oder Bekannten kann ein Schiedsmann oder eine Schiedsfrau vermitteln, ohne dass ein Gericht ein Urteil sprechen muss.

Für die bisherige Schiedsperson des Schiedsamtsbezirkes IV wird zum Februar 2018 eine Nachfolge gesucht – zunächst für die Dauer von fünf Jahren. Der Bezirk umfasst die Stadtteile Hellern, Wüste, Weststadt und Innenstadt. Wer sich für dieses Ehrenamt interessiert, sollte zwischen 30 und 70 Jahre alt sein und im Schiedsamtsbezirk wohnen.

Der Schiedsmann oder die Schiedsfrau trifft keine Entscheidungen, sondern versucht, Spannungen abzubauen und eine Einigung herzustellen. Wenn es nicht dazu kommen sollte, können die Parteien immer noch vor Gericht ziehen.

Im Bereich des Strafrechts ist das Schiedsamt für Delikte zuständig, bei denen die Staatsanwaltschaft keine öffentliche Anklage erhebt, sondern auf Privatklage verweist. Dazu gehören unter anderem Körperverletzung, Beleidigung, Verleumdung, Bedrohung oder Sachbeschädigung.

Schiedsmänner und Schiedsfrauen sind zudem für zivilrechtliche Streitigkeiten vermögensrechtlicher Art zuständig – wenn es also ums Geld geht. Häufig sind das Konflikte unter Nachbarn. Am Ende des Schiedsverfahrens sollte eine vertragliche Regelung stehen.

Die zukünftige Schiedsperson wird in Grund- und Aufbaulehrgängen auf ihre Aufgabe vorbereitet. Außerdem werden später vertiefende Seminare angeboten. Die Fortbildungskosten werden übernommen. Zudem wird eine Entschädigung gezahlt.

Wer Interesse an diesem Ehrenamt hat, kann sich bis zum 24. November bei Martin Klumpe, Fachbereich Recht und Datenschutz, Natruper-Tor-Wall 5, 49076 Osnabrück, bewerben

Weitere Infos erhalten Interessenten zudem im Fachbereich Recht der Stadt Osnabrück unter der Telefonnummer 0541 323-2261 oder www.osnabrueck.de/schiedsamt.



www.osnabrueck.de

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