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16.12.2016

Neue Ideen für die Osnabrücker Maiwoche

Die von der Stadt im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens (IBV) ausgeschriebenen Flächen Große Straße/Teile der Georgstraße/Jürgensort und Nikolaiort/Fußgängerzone Domhof für die Maiwoche 2017 bis 2021 konnten erfolgreich vergeben werden.

Die Stadt hatte dazu eine Auswahlkommission unter dem Vorsitz von Frank Otte, Vorstand für Städtebau, Umwelt und Ordnung, zusammengestellt, an der Vertreter der Verwaltung und des Stadtrates sowie der Kaufmannschaft und der Osnabrück - Marketing und Tourismus GmbH (OMT) teilnahmen.

Für den Nikolaiort/Domhof lagen drei Bewerbungen vor. Ein Konzept wurde nach Aktenlage geprüft und erwies sich als nicht konkret genug. Zwei Bewerber waren zum Präsentationstermin angetreten. „Eine Bewerbung beinhaltete viele gute Ideen, wich aber von den konkreten Forderungen aus dem IBV deutlich ab. Die Auswahlkommission überzeugte jedoch das ideenreiche Konzept der Sierp Event GmbH. Das Konzept erfüllte alle Kriterien des IBV aufs Beste, darunter Angaben zu den Themen Barrierefreiheit, Sicherheit und Logistik“, erläutert Frank Otte die einstimmige Entscheidung. Sierp sei zudem einziger Bewerber für die Flächen entlang der Großen Straße gewesen und hätte dementsprechend auch hier den Zuschlag erhalten.

„Damit haben wir für den gesamten Bereich zwischen Neumarkt und Nikolaiort/Domhof einen zuverlässigen Partner gefunden, der den Raum nun über fünf Jahre zu einem stimmigen Gesamtkonzept ausgestalten kann“, freut sich Dr. Sandra Solf, Fachbereichsleiterin Bürger und Ordnung über den Ausgang.

Insgesamt bedauerte das Auswahlgremium, dass der einzige Bewerber für den Ledenhof ebenfalls einen nicht leistbaren Zuschuss der Stadt einkalkuliert und den Präsentationstermin nicht wahrnehmen konnte. Somit konnte für diesen Platz keine abschließende Entscheidung getroffen werden.

„Es wird mehr Programm von Osnabrückern für Osnabrücker geben, mehr Aufenthaltsqualität, auch mal Sitzgelegenheiten, sowie ein Programm für Kinder an mindestens einem Wochenende“, erklärt Petra Rosenbach von der OMT. Diese Kriterien hatten Veranstalter und Schausteller selbst in 2015 im Rahmen von drei Workshops unter Federführung der OMT erarbeitet und damit neben den zahlreichen gestattungsrechtlichen Vorgaben das IBV mit gestaltet.

Jens Koopmann vom Partnerschaftsbüro freute sich, dass auch das Thema Europadorf neue Impulse bekommen soll. „Dieses für die Stadt Osnabrück so wichtige Thema, das der Maiwoche internationales Flair verleiht, war ebenfalls wichtiger Bestandteil der Ausschreibung.“

Neben der Neuausrichtung zwischen Neumarkt und Domhof bleiben das Maidorf von Frederik Heede und die Marktplatzbühne unter der Leitung von Todor „Tosho“ Todorovic als Konstante bestehen.


www.osnabrueck.de

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