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03.03.2022

Neue Brücke vereinfacht Querung der Hase am Haseuferweg im Stadtteil Hafen

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter hat am Donnerstag die neue Brücke über die Hase am Haseuferweg eingeweiht. Auf Höhe der Carl-Dütting-Straße im Stadtteil Hafen können Menschen, die mit dem Rad oder zu Fuß unterwegs sind, den Fluss nun komfortabler und sicherer als zuvor überqueren. Möglich wurde das durch den Verkauf von städtischen Flächen an die Windel Group, deren Farüchoc Schokoladenfabrik direkt an den Haseuferweg angrenzt.

Ideal für Radfahrende: Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (rechts) und Stadtbaurat Frank Otte zeigen, welche Vorzüge die neue Brücke über die Hase mit sich bringt. Foto: Stadt Osnabrück, Simon Vonstein

39,5 Meter lang und rund drei Meter breit ist die Brücke. Sie kann nun anstatt der Brücke im Bereich der Glückaufstraße benutzt werden und bietet einige Vorteile: So war der Haseuferweg kurz vor der bisherigen Querung schmal und ließ ein Entgegenkommen von Menschen mit Fahrrädern kaum zu. Dasselbe galt für die Brücke an der Glückaufstraße, die noch dazu nur über eine kurze, steile Rampe und im rechten Winkel von der eigentlichen Fahrtrichtung abknickend zu befahren war. Es war unumgänglich, vom Fahrrad abzusteigen. „Die neue Brücke ist nun deutlich bequemer zu befahren“, sagt Pötter. „Weil sie quer über den Fluss verläuft, ermöglicht sie ein flüssiges Abbiegen. Zudem ist sie ausreichend breit, sodass sich Radfahrende problemlos entgegenkommen können.“

Dass die Brücke gebaut werden konnte, ist Resultat eines Verkaufs von Flächen an die Windel Group. So kostet die Brücke rund 400.000 Euro. Weitere 40.000 Euro kommen für den Wegebau hinzu, noch einmal 70.000 Euro für Baunebenkosten wie Prüfstatik, Baugrunduntersuchung und Kampfmittelsondierung. „Es profitieren alle“, sagt Stadtbaurat Frank Otte. „Die Windel Group konnte Flächen erwerben, um ihre Produktionsstätte im Stadtteil Hafen auszubauen und durch den Bau der Brücke wird der Weg aus der Innenstadt in die Stadtteile Hafen, Eversburg und Pye spürbar attraktiver.“

Dem stimmt Fred Windel, Geschäftsführer der Windel Group, zu: „Wir sind froh, dass wir die zusätzlichen Flächen von der Stadt erhalten haben und haben im Gegenzug auch gerne Teile unseres Betriebsgeländes als Baustelleneinrichtungsfläche für die Errichtung der neuen Brücke zur Verfügung gestellt.“ Dass diese Fläche mitgenutzt werden konnte, hat den Bau deutlich vereinfacht.

Die Herstellung der Brücke dauerte rund fünf Monate. Verbaut wurden rund 18 Tonnen Stahl. Das Hauptgewicht des Bauwerkes ruht auf vier ausbetonierten Stahlsäulen, die bei einer Länge von jeweils 17 Metern bis zu zwölf Meter tief ins Erdreich getrieben wurden. Die glasfaserverstärkte Kunststoffoberfläche des Belages ist rutschfest.

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