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16.05.2006

Netzwerk für ‚Fließgewässer im städtischen Bereich’ erfolgreich gegründet

Praktiker, Fachleute und Politiker trafen sich am 30. und 31. Oktober 2006 in Osnabrück zu einer Netzwerktagung „Lebendige Gewässer im städtischen Raum“. Sie wurden schnell einig: Ein leicht erreichbares Netzwerk aller Akteure mit gut aufbereiteten Projektdokumentationen und Hintergrundinformationen kann allen bei der praktischen Arbeit und Projektabwicklung helfen. Noch fehlt dem neu gegründeten Netzwerk ein eingängiger Name, doch die Arbeit hat bereits begonnen.

Die gemeinsam von Stadt Osnabrück und Deutscher Bundesstiftung Umwelt veranstaltete Tagung fand eine große Resonanz. Angeregt durch die Fachvorträge von Martin Enderle (Verein Pro Lutter, Bielefeld) und Jörg Jannings (Referatsleiter Niedersächsisches Umweltministerium) diskutierten die ca. 100 Teilnehmer in Arbeitsgruppen und im Plenum über Bedeutung, Chancen und Probleme der Revitalisierung urbaner Fließgewässer.

Der intensive Gedankenaustausch zu so unterschiedlichen Themen wie Leitbildentwicklung für urbane Fließgewässer, Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements oder Berücksichtigung des Hochwasserschutzes in der Gewässerrevitalisierung zeigte die große Bandbreite des gemeinsamen Anliegens. Gleichzeitig bildete er die Grundlage für die Gründung des Netzwerkes, das die vielen bürgerschaftlichen Initiativen und Kommunen unterstützen will, ihren Stadtfluss oder –bach zu revitalisieren.

Das Netzwerk will die Stadtgewässer als Lebensadern für Mensch und Natur stärker ins öffentliche Bewusstsein bringen – genauso wie ihre Potenziale für eine nachhaltige Entwicklung. Es will ein praxisnahes, interdisziplinäres Forum für den Erfahrungsaustausch und die Verständigung über Entwicklungs- und Qualitätsziele für städtische Gewässer bieten. Und schließlich sieht das Netzwerk sich als Impulsgeber für politische Entscheidungsträger und Fördereinrichtungen, um die Revitalisierung und Pflege der städtischen Gewässer voranzutreiben und zu sichern.

Einjährige Aufbauphase
In einer einjährigen Aufbauphase soll zunächst eine fundierte Klärung der Interessen und aktiven Beiträge für eine langfristige Netzwerkarbeit herbeigeführt werden. In dieser Zeit wird sich ein neunköpfiges Aufbaugremium aus Praxis und Wissenschaft unter anderem mit der Vorbereitung einer endgültigen Netzwerkstruktur und –finanzierung beschäftigen sowie Konzeptionen für Kooperationen und Synergienutzungen entwickeln. Von zentraler Bedeutung wird dabei auch die Entwicklung einer webbasierten Diskussionsplattform sein. Ganz konkret soll schon gearbeitet werden an einer Sammlung und Dokumentation von „Gute-Praxis“-Beispielen – aber auch von Projekten, aus deren Fehlschlägen gelernt werden kann.

Institutionen, Initiativen, Verbände und Einzelpersonen, die an Informationen über oder einer Mitarbeit im Netzwerk „Fließgewässer im städtischen Bereich“ (Arbeitstitel) interessiert sind wenden sich bitte an Christiane Balks-Lehmann, Stadt Osnabrück, Fachbereich Umwelt, E-Mail: balks-lehmann(at)osnabrueck.de

zum download:

Teilnehmer Infomarkt
Protokolle der Arbeitsgruppen (1,8 MB)

 

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www.osnabrueck.de

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