Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Aktuelles

29.01.2021

Museum am Schölerberg erhält neue Dauerausstellung

In fünf Bereichen wird das Leben dargestellt – von seiner Entstehung bis zu urbanen Zukunftsmodellen.

Stadtrat Wolfgang Beckermann (rechts) und Norbert Niedernostheide im Juni 2019 mit einem ersten Plan für die neue Dauerausstellung.
So könnte das Museum am Schölerberg in Zukunft aussehen: Hohe, offene Räume und einzigartige Objekte für eine zeitgemäße Vermittlung von Wissen. © Schiel Projektgesellschaft mbH

Nach mehr als 30 Jahren erhält das Osnabrücker Museum am Schölerberg eine neue Dauerausstellung. In fünf Ausstellungsbereichen wird die Entwicklung des Lebens dargestellt – von der Geburt unserer Galaxie bis zu nachhaltigen Lebensmodellen in der Zukunft. Seinen Kernthemen bleibt das Naturkundemuseum treu: Astronomie, Wasser, Wald, Offenland und urbanes Leben.

Einmalige Sammlung und Architektur gewinnen an Bedeutung

Besonderes Alleinstellungsmerkmal des Museums ist seine umfassende Sammlung von Tier- und Pflanzenfossilien aus der Karbonzeit vor 300 Millionen Jahren. Darunter sind auch Objekte anhand derer in der Wissenschaft erstmals neue Arten wie Vorläufer von Grashüpfern oder ausgestorbene Ur-Netzflügler beschrieben wurden. Ein begehbarer Karbonwald, Mittelpunkt der neuen Dauerausstellung, wird der internationalen Bedeutung dieser Sammlung Rechnung tragen. Mithilfe eindrucksvoller, teils riesiger Modelle lässt der nachgebaute Wald Tiere und Pflanzen der damaligen Zeit sprichwörtlich lebendig werden.  

Insgesamt werden die Räumlichkeiten mit der neuen Dauerausstellung des Museums heller, offener und freundlicher gestaltet. Dazu fallen beispielsweise die Zwischenwände der bisherigen Ausstellungsbereiche weg, Raumhöhen werden voll ausgenutzt und die besondere Architektur des Hauses, die einem Ammoniten nachempfunden ist, kommt besser zur Geltung. Darüber hinaus schafft das Haus ein optimales Museumserlebnis durch eine klare Besucher*innenlenkung. Highlights setzen unter anderem eine Augmented Reality Station, ein 180-Grad-Kino, eine Hologramm-Vitrine und ein 35.000 Liter fassendes Aquarium.

Ein weiterer wichtiger Teil im neuen Konzept des Museums stellt die Zusammenarbeit mit den Naturparks Terra.vita und dem niederländischen De Hondsrug innerhalb des Projekts Euregio dar. Ziel ist, die jeweilige Erdgeschichte für Besucher*innen über die Landesgrenzen hinaus in Szene zu setzen.  „Wir werden unseren Gästen ein ganz besonderes Besuchserlebnis bieten“, sagt Norbert Niedernostheide, Direktor des Museums am Schölerberg. „Doch bis es so weit ist, haben wir noch einiges zu tun.“

Starke Partner bei Finanzierung und Planung

Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann erklärt dazu: „Das Museum am Schölerberg dokumentiert das außergewöhnliche Naturerbe der Region und setzt sich gleichzeitig mit drängenden Umweltfragen sowie nachhaltigen Lebensstilen auseinander. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag für die Osnabrücker Kultur, der durch die neue Dauerausstellung noch vergrößert wird.“ Das sieht auch Patricia Mersinger so, Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur: „Mit der neuen Dauerausstellung vermittelt das Museum wichtiges Wissen auf zeitgemäße Weise und nimmt somit einen bedeutenden Platz in der Osnabrücker Kulturstrategie ein.“

Eröffnet wird die Dauerausstellung voraussichtlich im Frühjahr 2023, erste Baumaßnahmen laufen bereits. Während das Museum ab diesem Sommer vorübergehend geschlossen wird, finden Veranstaltungen des dazugehörigen Planetariums und des Umweltbildungszentrums weiterhin statt.  

Finanzielle Unterstützung für Planung und Bau erhält das Museum am Schölerberg bisher von Stadt und Landkreis Osnabrück, vom Land Niedersachsen und der Investitions- und Förderbank Niedersachsen NBank. Planungspartner ist die Schiel Projektgesellschaft mbH aus Berlin, ein Experte für Ausstellungsgestaltung.

{LLL:EXT:css_styled_content/Resources/Private/Language/locallang.xlf:label.toTop}

www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2021: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen