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26.01.2018

Mobilität als Thema einer Befragung, die in Osnabrück und 120 weiteren deutschen Städten läuft

Wie steht es um die Mobilität der Bevölkerung in Osnabrück und den umliegenden Gemeinden? Die Technische Universität Dresden startet jetzt in mehr als 120 deutschen Städten und Gemeinden zeitgleich ein Forschungsprojekt, zu dem auch eine Haushaltsbefragung gehört. Das Projekt „Mobilität in Städten – SrV 2018“ liefert Erkenntnisse für die örtliche und regionale Verkehrsplanung.

SrV2018 Logo 5x5cm mitSchatten.
(SrV2018 Logo 5x5cm mitSchatten) Grafik: Technische Universität Dresden
SrV2018 Groszraum Osnabru ck TUD.
(SrV2018 Groszraum Osnabru ck TUD) Stichprobenartig bittet die Technische Universität Dresden Einwohner aus Osnabrück und den umliegenden Gemeinde Auskunft darüber zu geben, wie oft und mit welchen Verkehrsmitteln sie unterwegs sind. Grafik: Technische Universität Dresden
SrV2018 Deutschland TUD.
(SrV2018 Deutschland TUD) In mehr als 120 Städten und Gemeinden fragt die TU Dresden die Einwohner zum Thema Mobilität. Grafik: Technische Universität Dresden

Die Stadt Osnabrück und die TU Dresden bitten alle ausgewählten Haushalte, sich zu beteiligen. Die Befragung beginnt in diesen Tagen und läuft über zwölf Monate. Die Adressen der ausgewählten Haushalte wurden per Zufallsverfahren aus dem Einwohnermelderegister gezogen. Diese Haushalte erhalten ein Ankündigungsschreiben, das sie über die Befragung informiert und um ihre Mitwirkung bittet, denn die Teilnahme ist freiwillig.

Das als „System repräsentativer Verkehrsbefragungen“ (SrV) konzipierte Projekt  wurde an der TU Dresden bereits 1972 begründet. Durch die regelmäßige Wiederholung im Abstand von fünf Jahren liegen Erkenntnisse zur Verkehrsentwicklung über einen Zeithorizont von mehr als 40 Jahren vor. Sie zeigen unter anderem, dass Mobilität und Verkehr stadt- und gemeindespezifisch große Unterschiede aufweisen können. Umso wichtiger ist es, die örtliche Verkehrsplanung durch regelmäßige Aktualisierung der Daten zu unterstützen.

Jeder Haushalt steht stellvertretend für einen Teil der gesamten Bevölkerung und wird deshalb gebraucht – auch wenn die Personen nur selten unterwegs sind. Es soll das Verkehrsverhalten der gesamten Bevölkerung erfasst werden. Nur durch die aktive Mitwirkung möglichst vieler Bürgerinnen und Bürger können repräsentative Daten gewonnen werden, die für eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung unerlässlich sind.

Es ist gewährleistet, dass die Bestimmungen des Datenschutzes eingehalten werden. Die Teilnehmer sprechen am Telefon mit geschulten Interviewern; alternativ besteht die Möglichkeit, die Fragen über einen Online-Zugang im Internet zu beantworten.  Auch eine Telefonhotline und ein Webchat sind eingerichtet.

Die anonymisierte Auswertung der Daten liefert ein aktuelles Bild der stadt- bzw. gemeindespezifischen Verkehrsentwicklung. Es wird ergänzt durch den Vergleich mit Städten bzw. Gemeinden ähnlicher Größenordnung. Die Gesamtstichprobe des Projekts von mehr als 150.000 Personen erlaubt darüber hinaus die Analyse stadtübergreifender Trends, die von der Verkehrsplanung zu berücksichtigen sind. Hierzu gehört beispielsweise auch die allgemeine Nutzung von Carsharing-Angeboten und Elektrofahrrädern.

Weiterführende Informationen sind unter www.tu-dresden.de/srv2018 zu finden. Für Rückfragen steht unter 0800 830 1 830 ein kostenloses Infotelefon zur Verfügung.

 

 



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