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12.02.2021

Malu Piepenbrink, Leiterin des Mütterzentrums, erhält Yilmaz-Akyürek-Preis

Malu Piepenbrink erhält den Yilmaz-Akyürek-Preis 2021. Sie ist Leiterin des Mütterzentrums Osnabrück e.V. und setzt sich seit Jahren für die Integration der Zugewanderten, insbesondere Mütter und deren Kinder ein.

Malu Piepenbrink BarbaraBehnen.
(Malu Piepenbrink BarbaraBehnen) Malu Piepenbrink, die Leiterin des Mütterzentrums Osnabrück e.V., erhält den Yilmaz-Akyürek-Preis 2021; Foto: Barbara Behnen

Mit der Auszeichnung „Yılmaz-Akyürek-Preis“ wird jährlich „das Engagement von Personen gewürdigt, die sich im alltäglichen Leben um die Integration und Gleichberechtigung von Bürgerinnen und Bürgern ausländischer Herkunft verdient gemacht haben und für eine gegenseitige Anerkennung der Kulturen eingetreten sind“. Auf Malu Piepenbrink passt diese Beschreibung genau, die gebürtige Brasilianerin, die seit vielen Jahren in Osnabrück lebt, wurde schon mehrfach für den Preis vorgeschlagen. 

Das Mütterzentrum im Haus der Jugend, von vielen Besuchern kurz „Mütze“ genannt, ist ein Ort der weit offenen Tür. Ein „Treffpunkt für Frauen, Mütter, Kinder, Väter, Omas und Andere, die sich mit Kindern beschäftigen – egal, aus welchem Land sie kommen“, so beschreibt sich das Zentrum selbst. Dort werden zum Beispiel Kinder betreut, während die Mütter – oder auch die Väter – Sprachkurse besuchen. Das Mütterzentrum arbeitet interkulturell und hilft dabei, Diskriminierung abzubauen. Ein besonderer Schwerpunkt ist Mütter (und Väter) in ihrer Erziehungsfähigkeit zu stärken und sie zur aktiven Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben in der Stadt zu motivieren. 

Dabei gibt es meistens nicht mal sprachliche Barrieren: Die gebürtige Brasilianerin spricht deutsch, französisch, englisch, portugiesisch, spanisch, dänisch und finnisch. Im Mittelpunkt steht der Erfahrungsaustausch der Eltern untereinander, der durch ein vielfältiges Bildungs- und Veranstaltungsprogramm ergänzt wird.  

In diesem Jahr stehen die Preisvergaben des Yilmaz-Akyürek-Preises der Jahre 2020 und 2021 an. Der Preis 2020 geht an Michael Janning. Offiziell geehrt wurde er allerdings noch nicht:  Die ursprünglich geplante Preisvergabe am Freitag, dem 17. April 2020, im Friedenssaal des historischen Rathauses wurde durch wegen der Pandemie vertagt und soll zusammen mit der Preisverleihung 2021 in der zweiten Jahreshälfte diesen Jahres stattfinden.

Weitere Informationen zum Preis gibt es unter www.osnabrueck.de/akyuerek.


www.osnabrueck.de

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