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18.08.2020

„Mach‘s doch selbst!“

Projektvorstellung und Workshop mit Lara Benteler und Maria Neunteufel, Ehrenamtskoordinatorinnen bei Exil e.V.

Im Rahmen des „Forums Migration“ stellen am Donnerstag, 27. August, um 17 Uhr die Ehrenamtskoordinatorinnen bei Exil e.V, Lara Benteler und Maria Neunteufel, das Projekt „Mach’s doch selbst!“ im Akzisehaus des Museumsquartiers Osnabrück vor. Der Eintritt ist frei.

Ehrenamtskoordinatorinnen bei Exil.
(Ehrenamtskoordinatorinnen bei Exil) Lara Benteler und Maria Neunteufel, Ehrenamtskoordinatorinnen bei Exil e.V. Foto: © Exil e.V.

Beim Projekt „Mach’s doch selbst!“ unterstützt das Museumsquartier Osnabrück das ehrenamtliche Engagement bei Exil e.V. Menschen mit Fluchterfahrung werden dazu ermutigt, sich zu engagieren und dabei unterstützt, eigene Projektideen umzusetzen. Aber auch Menschen ohne Fluchterfahrung sollen in ihrem Engagement gefördert werden.

In ihrem Workshop werden Lara Benteler und Maria Neunteufel „Ergebnisse“ von „Mach’s doch selbst!“-Projekten präsentieren und sie als Objekte mit Migrationsgeschichte vorstellen.

Der „Lange Sommer der Migration“ im Jahr 2015 ging in die Geschichte ein: Etwa eine Millionen Menschen machten sich, in erster Linie über die sogenannte Balkanroute, auf den Weg nach Deutschland, um Asyl und Schutz zu suchen. Als unmittelbare Reaktion darauf erlebte die Bundesrepublik Deutschland eine große Welle des zivilgesellschaftlichen Engagements, aber auch eine zusehends restriktivere Gesetzgebung sowie die Zunahme rassistischer Übergriffe. Wo stehen wir heute, fünf Jahre später? Was hat sich seitdem verändert? Was meint „zivilgesellschaftliches Engagement“? Warum ist es auch in 2020 noch von Relevanz? Das „Forum Migration“ möchte sich 2020 diesen Fragen widmen und dabei auf die lokale Spurensuche von widerständigen sowie solidarischen Praktiken des zivilgesellschaftlichen Engagements im Kontext Flucht und Asyl gehen.

Die Teilnehmerzahl für diese Veranstaltung ist auf 15 Personen begrenzt. Eine verbindliche Anmeldung sollte per Telefon unter 0541 323-2237 oder per E-Mail an felix-nussbaum-haus(at)osnabrueck.de erfolgen. Teilnehmende müssen aufgrund der Corona-Hygieneregeln einen Mund-Nasen-Schutz tragen und einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten.


www.osnabrueck.de

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