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14.06.2016

Kunst als Dank für die Herrenteichslaischaft - Spende für die Kapelle des Hasefriedhofs

Die Herrenteichslaischaft hat ein besonderes Herz für den Hasefriedhof, auf dem auch ihr berühmter Vorsteher Gerhard Friedrich Wagner, der Begründer des Bürgerparks, ruht. „Deshalb musste ich bei den Interessenten der Herrenteichslaischaft auch nicht lange für die Anfrage der Treuhandstiftung Historisches Bewahren werben", freut sich Dr. Christian Mohrbutter als Vorsteher.

(v.l.n.r): Dr. Klaus Lang, Künstler Jakob Bartnik, Dr. Christian Mohrbutter und Henning Sannemann mit dem Spendenstein für die Herrenteichslaischaft.

Durch das Engagement der Laischaft können zehn Zungenblatt-Terrakotta-Elemente im Wert von 4.450 Euro saniert werden. Dies entlastet die städtischen Budgets bei der Fassadeninstandsetzung im Jubiläumsjahr der 150 Jahre alten Kapelle.

Die Treuhandstiftung Historisches Bewahren bemüht sich zusammen mit dem Förderkreis Hasefriedhof Johannisfriedhof e. V. um Spenden und Stiftungen zugunsten des Erhalts der reichhaltigen Denkmalsubstanz der alten Friedhöfe.

„Wir können unkompliziert Spendenbescheinigungen ausstellen und über die Stiftung auch größere Zustiftungen zugunsten der Friedhöfe und einzelner Gräber entgegennehmen. Heute sind wir besonders erfreut, dass die Herrenteichslaischaft ein wunderbares Vorbild bürgerschaftlichen Engagements gibt“, so Dr. Klaus Lang, Vorstand der Treuhandstiftung. „Als Empfänger bedanken wir uns sehr herzlich für diese großzügige Spende, durch die für alle Osnabrücker historische Bausubstanz erhalten werden kann.“

Als Dankeschön erhält die Herrenteichslaischaft ein signiertes Kunst-Objekt von Jakob Bartnik. Die Stiftung und der Förderkreis hoffen auf weitere großzügige Spender und verschenken weitere 23 dieser Kunstwerke an alle, die mindestens 50 Euro zur Kapellensanierung beitragen.

Der Künstler Jakob Bartnik ist begeistert von der Atmosphäre des alten Friedhofs. „Für das Kunst-Objekt habe ich eine klare Form gewählt, die einen Bezug zur Kapellenarchitektur herstellt. Das Material und die Farbigkeit stehen in Verbindungen zum heimischen Sandstein, der auch in der Kapelle verbaut wurde und machen zugleich die Versehrtheit deutlich", erläutert Bartnik.

Jakob Bartnik arbeitet gerade noch an einem anderen Projekt für die Historischen Friedhöfe: „Da ich zurzeit das Friedhofs-Adventure erarbeite, war ich viel auf dem Hasefriedhof unterwegs. Ich bin begeistert von den vielen Details, die es hier zu entdecken gibt. Einige der Rätsel, die sich mir stellen, gebe ich an die Mitspieler des Friedhofs-Adventures weiter, das es ab dem 24. Juni in der Tourist-Information geben soll", erläutert Bartnik weiter.

 

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