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30.07.2021

„KulturTriathlon“ fördert Soloselbstständige und Kulturschaffende

Anschubkraft für die Osnabrücker Kulturszene: Mit dem „KulturTriathlon“ stellt der städtische Fachbereich Kultur ein weiteres Programm zur Förderung insbesondere Soloselbstständiger und Kulturschaffender auf die Beine.

Städtische Vertreter:innen und Projektpartner:innen stellten das vielfältige Programm des Kulturtriathlons vor, das Soloselbständige und Kulturschaffende unter anderem mit Mitteln des Bundes fördert; © André Havergo

Städtische Vertreter:innen und Projektpartner:innen stellten das vielfältige Programm am Donnerstag, 29. Juli, vor. Geplant sind von Mitte August bis Ende September rund 60 Veranstaltungen, unter anderem Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen, Kunstprojekte und interaktive Angebote.

Ins Leben gerufen hat den „KulturTriathlon“ das Projektbüro im Fachbereich Kultur, das zahlreiche Projektpartner:innen für das Programm gewinnen konnte. „Das zeigt einmal mehr, wie gut das Miteinander der Kulturszene in unserer Stadt funktioniert“, hob der Erste Stadtrat Wolfgang Beckermann hervor, „das ist unsere große Stärke.“

Ermöglicht wird der „KulturTriathlon“ durch Mittel aus dem Bundesprogramm NEUSTART KULTUR, das den Osnabrücker „KulturTriathlon“ in der bundesweiten Sparte „Kultursommer 2021“ mit 192.000 Euro fördert. Weitere Unterstützer sind die Stadtwerke Osnabrück mit 20.000 Euro, die Marketing Osnabrück GmbH mit 10.000 Euro, die VGH-Stiftung mit 5.000 Euro sowie die Stadt Osnabrück mit 13.000 Euro. Ursprünglich stand das Geld der Sponsoren für die wegen Corona abgesagte Kulturnacht 2021 zur Verfügung. Sie unterstützen nun stattdessen den „KulturTriathlon“.

Patricia Mersinger, Fachbereichsleiterin Kultur, betonte: „Ich bin dankbar dafür, dass diese starken Förderer Kultur auch in Pandemiezeiten möglich machen.“ Sie verwies außerdem auf den weiterhin laufenden „Kulturmarathon“, den die Stadt Osnabrück kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie zusammen mit regionalen Stiftungen zur Unterstützung Soloselbstständige und Kulturschaffender ins Leben gerufen hatte.

Insgesamt fördert der Bund mit dem „Kultursommer 2021“ 177 Projekte in ganz Deutschland. „Ich bin froh, dass wir in die Auswahl gekommen sind“, freute sich Anke Bramlage, Leiterin des Projektbüros im Fachbereich Kultur. Sie hat den Antrag kurzfristig gestellt und ein Programm auf die Beine gestellt, das wie in sportlicher Triathlon aus drei Säulen besteht. So wird zum einen Kultur raus aus der Altstadt und rein in die Stadtteile geschickt. Außerdem wird mit „Kultur to go“ Bewegung in die Innenstadt gebracht. Dazu kommt außerdem die dritte Säule „Stars an den Start“, zu der pädagogische Angebote und Konzerte des Instituts für Musik (IfM) gehören. „Ich bin sicher, dass wir sechs bunte, bewegte und interessante Wochen erleben“, sagte Bramlage.

Auch einige Projektpartner:innen stellten ihre Beiträge zum „KulturTriathlon“ vor. So schlagen das Piesberger Gesellschaftshaus, das Museum Industriekultur und das Musiktheater Lupe das „Basislager Piesberg“ auf. Auch die Ausgaben des „Theaterackers“ werden durch den „KulturTriathlon“ ermöglicht. Präsentiert werden vor allem Künstler:innen aus der Region im Kastaniengarten des Gesellschaftshauses.

Laut wird es fünf Wochenenden lang auf dem Vorplatz des Ostbunkers. Dort veranstalten die Music Women* die „LAUT! Konzerte“, bei denen ausschließlich FLINTA-Personen auf und hinter der Bühne aktiv sind.

FOKUS e. V. präsentiert an der Nackten Mühle in Haste Kinderkonzerte und -theater mit dem Schwerpunkt Diversität und ist außerdem für ein Straßenkulturprogramm in der Johannissstraße verantwortlich.

Auch der Kunstraum hase29 wird auf dem Gelände der Nackten Mühle aktiv, wo er in Workshops für Kinder und Jugendliche Natur und Kunst miteinander verbindet.

Ein weiterer Veranstaltungsort ist der Bürgerpark. Dort präsentiert die Bürgerstiftung mit der Kinder Bewegungsstadt (KiBS) sowie weiteren Akteuren ein kreatives und interaktives Programm mit Bewegung, Theater, Musik und Kunst.

Auch im Botanischen Garten liegen die Kulturveranstaltungen seit Corona brach. Im Rahmen des “KulturTriathlons” kann der Freundeskreis des Botanischen Gartens der Universität Osnabrück Theater und Performances präsentieren.

Zahlreiche weitere Osnabrücker Institutionen beteiligen sich am “KulturTriathlon”, darunter die Lagerhalle, die theaterpädagogische werkstatt (tpw) und der BBK.

Informationen zum “KulturTriathlon” gibt es auf einer eigenen Seite des “Kulturmarathons” unter www.kulturmarathon-os.de

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www.osnabrueck.de

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