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08.05.2020

Jugendwerkstätten unterstützen MaßArbeit beim Infektionsschutz in Außenstellen

Seit einigen Wochen sind die acht Außenstellen der MaßArbeit für den Kundenverkehr geschlossen. Doch mit Unterstützung der Jugendwerkstätten im Landkreis Osnabrück bereitet sich die kommunale Arbeitsvermittlung auf die schrittweise Öffnung der Einrichtungen vor.

Trennwände MaßArbeit.
(Trennwände MaßArbeit) Trennwände zum Infektionsschutz für die Außenstellen der MaßArbeit, gebaut von den Jugendwerkstätten im Landkreis Osnabrück.

Osnabrück. Seit einigen Wochen sind die acht Außenstellen der MaßArbeit für den Kundenverkehr geschlossen. Doch mit Unterstützung der Jugendwerkstätten im Landkreis Osnabrück bereitet sich die kommunale Arbeitsvermittlung auf die schrittweise Öffnung der Einrichtungen vor. „Vorrang hat dabei natürlich der Infektionsschutz für die Kunden und unsere Mitarbeitenden“, so MaßArbeit-Vorstand Lars Hellmers. Deshalb würden die Räumlichkeiten zurzeit mit Plexiglas-Trennwänden ausgestattet – komplett angefertigt von den Jugendwerkstätten Georgsmarienhütte, Noller Schlucht in Dissen und Deula in Fürstenau. „Eine tolle Aktion der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Einrichtungen, die ihre handwerkliche Kompetenz noch einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben“, waren sich Hellmers und Bereichsleiterin Susanne Steininger einig.

Die Jugendwerkstätten im Landkreis Osnabrück werden von der MaßArbeit finanziell unterstützt. Mit verschiedenen Projekten und Konzepten begleiten sie junge Menschen auf ihrem Weg in Ausbildung und Beruf. „Doch in Corona-Zeiten versorgen die Werkstätten die Jugendlichen nur online mit Aufgaben, der praktische Teil der Unterweisungen fällt natürlich weg“, erläuterte Steininger. In einer Online-Konferenz zwischen MaßArbeit und Jugendwerkstätten boten die Werkstätten dann spontan an, die kommunale Arbeitsvermittlung dabei zu unterstützen, ihre Außenstellen nach Maßgaben des Infektionsschutzes umzurüsten. „Eine besondere Herausforderung war dabei die Beschaffung des Plexiglases, aber durch gute Kontakte zu Unternehmen ist es gelungen, kurzfristig das nötige Material zu bekommen“, erinnert sich der Leiter der Jugendwerkstatt Noller Schlucht in Dissen, Derk van Berkum. So entstanden in kürzester Zeit mehr als hundert Schutzwände, die auch installiert wurden. Wände „von der Stange“ gibt es nur wenige, weil sie für jede Außenstelle mit ihren unterschiedlichen Räumlichkeiten optimal angepasst werden mussten. Selbst  die Herstellung von Desinfektionsspendern übernahm die Jugendwerkstatt Noller Schlucht in Dissen.  

„Wir sind wirklich begeistert von dieser tollen Zusammenarbeit und den entstandenen Schutzwänden“, betonte MaßArbeit-Vorstand Hellmers: „Das sind wirklich optisch hochwertige Unikate, die sehr praxistauglich den Schutz von Bewerbern und Beratern gewährleisten.“ Der besondere Dank Hellmers und Steiningers galt deshalb neben den beteiligten Mitarbeitenden Jugendlichen auch den Leitungskräften Derk van Berkum von der Jugendwerkstatt Noller Schlucht, Rene Luttenberg von der Jugendwerkstatt Georgsmarienhütte sowie Mathias Kirchhoff und Fabian Weimann von der Deula Jugendwerkstatt Fürstenau.

Zurzeit laufen noch letzte Installationsarbeiten und weitere Vorkehrungen in den Außenstellen. Die Öffnung wird dann voraussichtlich Mitte kommender Woche erfolgen, der genaue Termin und die Modalitäten werden noch bekannt gegeben. Sämtliche Dienstleistungen stehen den Kunden weiterhin telefonisch, per E-Mail oder online zur Verfügung.


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