Navigation über die Inhaltsbereiche dieser Seite

Der Hauptinhaltsbereich - hier finden Sie Artikel zum Thema Aktuelles

05.10.2005

Historische Mühlenstandorte an der Hase: "Wasserkraft contra Naturschutz?"

Lassen sich historische Mühlen an der Hase für die Wasserkrafterzeugung nutzen und kann die Hase gleichzeitig für Fische und andere Lebewesen ein vollwertiger Lebensraum sein?

Hase an der Pernickelmühle. Hase an der Pernickelmühle.

Lassen sich historische Mühlen an der Hase für die Wasserkrafterzeugung nutzen und kann die Hase gleichzeitig für Fische und andere Lebewesen ein vollwertiger Lebensraum sein?

Mit dieser Frage befasste sich eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Projektes „Lebendige Hase“ der Stadt Osnabrück. Sie soll die unterschiedlichen Sichtweisen und Interessen von Wasserkraftbetreibern, des Naturschutzes und des Denkmalschutzes nachvollziehbar machen und eine offene Diskussion über alternative Nutzungsarten der historischen Mühlenstandorte im Stadtzentrum ermöglichen. Die Auftaktveranstaltung am Freitag, 8. Juli 2005 führte in die inhaltliche Breite und die technischen und rechtlichen Hintergründe des Themas ein. Eine zweite Veranstaltung am 30. September 2005 setzte die begonnene Diskussion auf der Grundlage von Informationen über die örtliche Situation an der Osnabrücker Hase fort. Die Diskussion über konkrete Lösungen wird zur Zeit auf verschiedenen Ebenen fortgeführt.

"Kompromiss Wasserkraft" des AKE der Agenda

Der Arbeitskreis Energie, Bauen und Wohnen der Lokalen Agenda 21 hat einen eigenen Kompromiss-Vorschlag zur Vereinbarkeit der Wasserkraftnutzung und der Durchgängigkeit für Fische an der Pernickelmühle erarbeitet. Er spricht sich für die zügige Vergabe eines Gutachtens zum Fischaufstieg aus, um die nur noch bis 2007 vorteilhafte Stromvergütung für eine Wasserkraftanlage nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) zu nutzen. link

Ratsbeschluss am 18. Juli 2006

Im Juli 2006 faßte der Rat der Stadt Osnabrück den folgenden Beschluss zum Standort Pernickelmühle:
„Die Stadt Osnabrück verfolgt das Ziel, der Firma Wasserkraft NordWest (WKN) die Energiegewinnung durch eine Turbine zu ermöglichen.
Hierzu wird eine Fachfirma in Zusammenarbeit mit der WKN beauftragt, zu klären, ob die Bedingungen in dem vorhandenen Turbinenkanal einen wirtschaftlichen Turbineneinbau erlauben.
Im Anschluss wird bei entsprechender Wirtschaftlichkeit die Ausübung des Staurechts an der Pernickelmühle an die Firma Wasserkraft Nordwest (WKN) zum Zwecke der Energiegewinnung aus Wasserkraft verpachtet.
Gleichzeitig wird die Durchgängigkeit durch Drittmittel zu den dann geltenden Rahmenbedingungen sowie eine Kanu-/Kajak-Nutzung ermöglicht.“

{LLL:EXT:css_styled_content/Resources/Private/Language/locallang.xlf:label.toTop}

www.osnabrueck.de

Datenschutz | Impressum | Urheberrechte © 1996-2021: Stadt Osnabrück | Tel: 0541 323-0

zum Seitenanfang mit der Seitenbereichsnavigation springen