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01.08.2008

Hasefisch des Monats August 2008: der Hasel

Schnell fließende, klare Gewässer mit einem festen Grund – so beschaffen ist die Umgebung, die der Hasel (lat. leuciscus leuciscus) am meisten schätzt. Der ca. 20 Zentimeter, manchmal bis zu 30 Zentimeter große Karpfenfisch ist strömungsliebend (reophil) und lebt im Schwarm, vor allem in Ufer- und Oberflächennähe. In der Hase ist er im gesamten Stadtgebiet anzutreffen, in Deutschland nimmt seine Verbreitung von Norden nach Süden zu. Der Hasel gilt als nicht gefährdet; eine hauptsächliche Bedrohung geht von Gewässerverschmutzungen aus.

Hasel in der Hase

Seite an Seite mit dem Döbel
Der Hasel ist sehr gesellig und lebt oft im Schwarm mit dem Döbel zusammen. Dabei stellt er nur geringe Anforderungen an seinen Lebensraum. Weite Gewässer liebt er allerdings nicht besonders; nur selten dringt er in Freiwasser vor. Lieber beschränkt er sich auf die Mündungsgebiete.
Der Hasel lebt nicht nur mit dem Döbel gerne zusammen – er ähnelt ihm auch in seinem Erscheinungsbild. Doch ist er etwas zierlicher, und der Kopf ist kleiner, schmaler, spitzer und das Maul ist leicht unterständig. Das deutlichste Unterscheidungsmerkmal: die gegabelte Schwanzflosse.

Kein Kostverächter
Die Anpassungsfähigkeit des Hasel zeigt sich bei seinen Nahrungsgewohnheiten, denn er richtet sich ganz nach dem vorhandenen Angebot. Kleine Wirbellose, Würmer, kleine Krebse, Larven von Insekten und Mollusken verspeist er genauso gerne wie Pflanzen (beispielsweise Fadenalgen und Phytoplankton) – diese sogar in manchen Monaten vorzugsweise. Zur Laichzeit zeigt sich das Männchen nicht in buntem Laichgewand, sondern bildet einen für Cypriniden (Karpfenartige) typischen Laichausschlag. Die Hasel gehen jetzt auf Wanderschaft: Manchmal über viele Kilometer steigen sie zu ihren Laichstrecken auf. Über kiesigem Grund werden vom Weibchen die Eier – bis zu 12.000 – nach und nach abgegeben, vom Männchen sofort befruchtet, um sich dann mit ihrer klebrigen Oberfläche am Untergrund festzusetzen. Nun dauert es noch drei bis vier Wochen, und die kleinen Larven schlüpfen.

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