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14.09.2017

Giftig oder lecker? Beratung für Pilzsammler am Museum am Schölerberg

Der Herbst ist da und mit ihm beginnt die Pilzsaison. Pilzsammler schwärmen aus in die Wälder auf der Jagd nach Pfifferling und Co. Wenn man die richtigen Stellen kennt, sind bekannte Herbstpilze wie Maronen oder Steinpilze auch bald gefunden und erkannt. Doch was ist, wenn man sich doch mal nicht ganz sicher ist? Es soll ja schließlich kein Giftpilz mit in der Pfanne landen.

Pilzkorb c Melanie Schnieders.
(Pilzkorb c Melanie Schnieders) Auf die Pilze, fertig, los! Die Pilzsaison ist da. Doch die Bestimmung, der Transport, die Lagerung und Zubereitung will gelernt sein. Foto: Melanie Schnieders
Pilzberatung Melanie Schnieders c Timo Kluttig.
(Pilzberatung Melanie Schnieders c Timo Kluttig) Melanie Schnieders ist geprüfte Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie und berät Pilzsammler in der offenen Pilzsprechstunde am Museum am Schölerberg. Hier ist sie in Aktion bei einer Pilzwanderung von TERRA.vita. Foto: Timo Kluttig

Dafür soll die öffentliche Pilzsprechstunde am Museum am Schölerberg Abhilfe schaffen. Am 19. und 26. September ab 18 Uhr bietet das Museum eine kostenlose Beratungsstunde in Kooperation mit der Pilzexpertin Melanie Schnieders vom Natur- und Geopark TERRA.vita an. Melanie Schnieders ist geprüfte Pilzsachverständige der Deutschen Gesellschaft für Mykologie sowie Pilzberaterin der mobilen Pilzschule und wird Fragen rund um das Reich der Pilze beantwortet. Pilzsammler können auch Pilze zur Kontrolle und Bestimmung mitbringen. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die Pilze möglichst frisch (nicht eingefroren, getrocknet, angeschimmelt o.ä.) sind. Für die Bestimmung unbekannter Pilzarten ist es nötig, den kompletten Pilz, das heißt vollständig mit Hut, Stiel und Stumpf mitzubringen.

 Pilze haben Menschen seit jeher interessiert und genützt. Sie tauchen in unseren Mythen, Heilkundebüchern und eben auch auf unserem Speiseplan auf. Mit fortschreitender Erforschung dieser spannenden Lebewesen erkennen wir, wie komplex und vielfältig ihre Welt ist. Sie gehören weder zu den Pflanzen noch zu den Tieren, sondern gelten als eigenes biologisches Reich. Das, was man im Allgemeinen als Pilz versteht, ist nur ihr sichtbarer Fruchtkörper. Eigentlich sind sie viel mehr als das – nämlich riesige Fadenwesen, die ein kilometerlanges Geflecht im Boden bilden. Als Speisepilze gelten Pilzarten, deren Fruchtkörper essbar und wohlschmeckend ist. In Europa gibt es mehrere Hundert Arten. Sie sind nicht nur lecker, sondern auch sehr gesund. Da lohnt sich also ein Spaziergang im Wald, aber eben nur mit entsprechendem Wissen.



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