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19.04.2018

Geld im Dreißigjährigen Krieg - Ausstellung im Rathaus

Die Ausstellung in der Schatzkammer des Rathauses „Osnabrücker Geld im Dreißigjährigen Krieg“ ist mit weiteren Münzen ergänzt worden. Sie ist noch bis zum 15. Oktober zu sehen. Ein Flyer ist kostenlos erhältlich.

Muenzen 03.
(Muenzen 03) v. li.: Hendrik Mäkeler, Leiter Numismatik und Geldgeschichte in der Bundesbank, Ratsvorsitzende Eva-Maria Westermann, Oberbürgermeister Wolfgang Griesert und Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele. Foto: Hermann Pentermann

Ob berühmte Persönlichkeiten vor 400 Jahren wohl schon das sogenannte „Bad in der Menge“ genossen haben? Mangels geeigneter Medien und Transportmittel waren sie jedenfalls im Volk deutlich seltener präsent. Umso interessanter waren Münzen, über die die Porträts der Herrschenden durch jedermanns Taschen und Hände wanderten. „Die Menschen der damaligen Zeit jedenfalls erlebten die Protagonisten des Krieges und des Friedens, die Herrscher über ihr Schicksal regelmäßig als Bildnis auf den Talern und Dukaten. Und diese Herrschaften wiederum sorgten gern dafür, dass die Geschichte - ihre Geschichte, ihr Ruhm - auf Münzen geprägt eine weite Verbreitung fand“, sagte Oberbürgermeister Wolfgang Griesert.

Nun ist die Ausstellung „Osnabrücker Geld im Dreißigjährigen Krieg“ durch weitere Münzen aus der Numismatischen Sammlung der Bundesbank in Frankfurt ergänzt worden. Bundesbankvorstand Carl-Ludwig Thiele sagte bei der Vorstellung im Rathaus, dass Münzen und Geldscheine Zeitzeugen seien, die viel zu erzählen hätten: „Die Gesandtenporträts im Friedenssaal nebenan sind zweifellos beeindruckend, aber sie sind nicht unter das Volk gelangt. Anders die Münzen in dieser Vitrine: Jeder Bürger hatte sie in der Tasche, um damit Dinge des Alltags zu bezahlen.“

Das Familienunternehmen Fritz Rudolf Künker, bundesweit spezialisiert auf den fachkundigen Umgang mit Münzen und Edelmetallen, hat das Zustandekommen diese Ausstellung unterstützt.


www.osnabrueck.de

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