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22.08.2019

Gefährdete Nutztierrasse des Jahres 2019, Mangalitza-Schwein, wird im Museum am Schölerberg präpariert

Biologische Präparatorinnen gewähren am Donnerstag, 22. August, von 9 bis 18 Uhr live Einblicke in ihre Arbeit.

Körperform des Wollschweins wird modelliert. Foto: Lisa Heyn.
(Körperform des Wollschweins wird modelliert. Foto: Lisa Heyn) Körperform des Wollschweins wird modelliert. Foto: Lisa Heyn
Erste Anprobe der Haut auf die Körperform – bis sie perfekt passt, muss die Form noch passgenau nachmodelliert werden. Foto: Lisa Heyn.
(Erste Anprobe der Haut auf die Körperform – bis sie perfekt passt, muss die Form noch passgenau nachmodelliert werden. Foto: Lisa Heyn) Erste Anprobe der Haut auf die Körperform – bis sie perfekt passt, muss die Form noch passgenau nachmodelliert werden. Foto: Lisa Heyn
Die Haut wird auf die fertige Körperform geleimt und vernäht. Es folgt ein umfassendes Finish. Der Kopf wird unter anderem noch modelliert und c koloriert bis das Präparat am Ende täuschen echt aussehen wird. Foto: Lisa Heyn.
(Die Haut wird auf die fertige Körperform geleimt und vernäht. Es folgt ein umfassendes Finish. Der Kopf wird unter anderem noch modelliert und c koloriert bis das Präparat am Ende täuschen echt aussehen wird. Foto: Lisa Heyn) Die Haut wird auf die fertige Körperform geleimt und vernäht. Es folgt ein umfassendes Finish. Der Kopf wird unter anderem noch modelliert und c koloriert bis das Präparat am Ende täuschen echt aussehen wird. Foto: Lisa Heyn

Das Museum am Schölerberg lädt am Donnerstag, 22. August, zu einer öffentlichen Schaupräparation ein. Die biologischen Präparatorinnen Francie Neinhuis und Christin Scheinpflug arbeiten aktuell an der Präparation eines Mangalitza-Schweins, auch Wollschwein genannt. Wollschweine stehen auf der Roten Liste der bedrohten Nutztierrassen Deutschlands. Sie gelten als eine der ältesten, rein erhaltenen Schweinerassen Europas. Daher ist es ein Anliegen des Museums das Tier für die Zukunft als Bildungs- und Forschungsobjekt zu erhalten. Der ehemals über 150 Kilogramm schwere Eber stammt aus privater Haltung und kam als Schenkung zum Museum am Schölerberg. 

Er durchläuft nun einen umfangreichen Präparationsprozess. Zurück vom Gerber, wurde die Haut dünn geschnitten und die Körperform modelliert. Am Donnerstag können Interessierte verfolgen wie die Präparatorinnen, das Fell final auf die Körperform nähen. Zum fertigen Präparat sind dann aber noch einige Schritte nötig. Ein aufwendiges Finish unter anderem mit Coloration lässt das Exponat am Ende täuschend echt aussehen.

Die Schaupräparation findet von 9 bis 18 Uhr im Museum am Schölerberg, Klaus-Strick-Weg 10, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Für den anschließenden Besuch des Museums fällt der reguläre Museumseintritt an. 


www.osnabrueck.de

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