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05.10.2018

„Für eine Welt ohne Todesstrafe“

Vom 10. Oktober bis 13. Januar wird im Erich Maria Remarque-Friedenszentrum die Plakatausstellung von Amnesty International „Für eine Welt ohne Todesstrafe“ gezeigt. Bürgermeisterin Birgit Strangmann spricht zur Eröffnung am 10. Oktober um 19.30 Uhr Grußworte für die Stadt Osnabrück, Mirja Nordhoff von der Amnesty International Koordinationsgruppe gegen die Todesstrafe führt in die Ausstellung ein.

Am 10. Dezember 1948 wurde von der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Diese Erklärung dient als Grundlage für die Arbeit von Amnesty International. Artikel 3 lautet: Jeder hat das Recht auf Leben und Freiheit. Dieser Artikel dient als Grundlage für die Arbeit gegen die Todesstrafe.

Vor über 40 Jahren wurde auf einer von Amnesty International veranstalteten Konferenz die Deklaration von Stockholm verabschiedet: das erste internationale Manifest zur Abschaffung der Todesstrafe. Mit der Deklaration wurden 1977 alle Staaten aufgefordert, diese Art der Bestrafung vollständig abzuschaffen.

Damals hatten nur 16 Länder – acht auf dem amerikanischen Kontinent und acht in Europa – die Todesstrafe per Gesetz vollständig abgeschafft. Mittlerweile liegt diese Zahl bei 105 Ländern. Im Jahr 2016 vollstreckten nur 23 Länder Todesurteile. Die meisten Hinrichtungen gab es in einigen wenigen Staaten: China, Iran, Saudi-Arabien, Irak und Pakistan. 

Amnesty International fordert seit über 40 Jahren ein Ende der Todesstrafe und unterstützt seit 1977 auf vielerlei Weise die diesbezüglichen weltweiten Bemühungen zur vollständigen Abschaffung der Todesstrafe, von der vor allem ärmere Menschen unverhältnismäßig oft betroffen sind. Amnesty International wendet sich in allen Fällen, weltweit und ausnahmslos gegen die Todesstrafe, ungeachtet der Schwere und der Umstände einer Tat, der Schuld, Unschuld oder besonderen Eigenschaften der oder des Verurteilten, oder der vom Staat gewählten Hinrichtungsmethode, da sie das in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgeschriebene Recht auf Leben verletzt und die grausamste, unmenschlichste und erniedrigendste aller Strafen darstellt.

Die Ausstellung informiert auf 25 Plakaten über die Geschichte der Todesstrafe und des Widerstands gegen diese Art der Bestrafung weltweit. Dabei werden individuelle Schicksale und strukturelle Gegebenheiten anschaulich vorgestellt. 

Die Ausstellung ist eine Veranstaltung des Erich Maria Remarque-Friedenszentrums in Kooperation mit der Regionalgruppe Osnabrück von Amnesty International Deutschland.

Erich Maria Remarque-Friedenszentrum
Markt 6
49074 Osnabrück
Telefon: 0541 323-2109

Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 10 bis 13 Uhr und 15 bis 17 Uhr
Samstag/Sonntag 11 bis 17 Uhr



www.osnabrueck.de

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