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30.06.2021

Fünfte Fahrradstraße in Osnabrück eingerichtet

Der Straßenzug Lyrastraße / Kolpingstraße / Kommenderiestraße (nördlich der Süsterstraße) wird zur fünften Fahrradstraße in Osnabrück. Mit der Ausweisung als Fahrradstraße wird eine wichtige Route für den Radverkehr in die Innenstadt und zur Universität gestärkt. Bei einer Zählung im Sommer 2020 betrug der Anteil des Radverkehrs an der Gesamtverkehrsmenge trotz der coronabedingt geschlossenen Schulen und Universitäten 42 Prozent, es ist damit zu erwarten, dass der Radverkehr bald die überwiegende Verkehrsart ist, wie es die Straßenverkehrsordnung fordert.

Die Radverkehrsbeauftragte Ulla Bauer und Stadtbaurat Frank Otte erklären, was auf der neuen Fahrradstraße im Bereich Lyrastraße/Kolpingstraße/Kommenderiestraße erlaubt ist: Die Radler können nebeneinander fahren und sie geben den Autofahrern das Tempo vor. Foto: Stadt Osnabrück, Nina Hoss

In einer Fahrradstraße haben Radfahrende weitergehende Rechte und es gelten neue Regeln: Nebeneinander fahren ist ausdrücklich erlaubt. Der Autoverkehr muss auf den Radverkehr Rücksicht nehmen und darf nur überholen, wenn dabei ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten wird (das ist allerdings überall so). Radfahrende geben das Tempo vor. Fährt hinter einem Fahrrad ein Auto und gibt es keine Möglichkeit zum Überholen, passt das Auto seine Geschwindigkeit an. Maximal dürfen alle Verkehrsteilnehmenden mit 30 Stundenkilometern unterwegs sein. Wer nebeneinander fährt, muss Rücksicht auf den Gegenverkehr nehmen.

Im ersten Schritt erfolgt die Umgestaltung zur Fahrradstraße nur mit der Beschilderung. Gestalterische und bauliche Elemente können folgen. „Dass man auf einer Fahrradstraße unterwegs, ist soll man intuitiv erkennen können. Die vorhandenen Fahrradstraßen Katharinenstraße, Augustenburger Straße, Wörthstraße und Lohstraße sehen alle unterschiedlich aus. Wir wollen ein einheitliches Design für die Fahrradstraßen in Osnabrück entwickeln und die aktuellen bundesweiten Forschungen zu guten Lösungen dabei einfließen lassen“, erläutert die städtische Radverkehrsbeauftragte Ulla Bauer.

Damit auch ohne Umgestaltung die veränderten Regelungen präsent sind will die Stadt Osnabrück mit Medien vor Ort darauf hinweisen. „Dafür nutzen wir das Kommunikationspaket zu Fahrradstraßen, das die Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen e. V. entwickelt hat“, sagt Stadtbaurat Frank Otte, der auch Vorsitzender der AGFK ist. „So sollen auf positive Weise die Anwohner:innen, Auto- und Radfahrenden  angesprochen werden.“

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