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04.03.2011

Franz Josef Langers "Trümmerbilder" von der Hase

Im Jahre 2011 präsentierte die Kunsthalle Dominikanerkirche die Ausstellung "Osnabrück zeichnet" 110 Jahre Zeichenkunst hiesiger Künstler. Mit dabei waren Zeichnungen, die verschiedene Epochen der Stadtgeschichte dokumentierten. So brachte der Osnabrücker Kunstmaler Franz Josef Langer (1916 - 1981) die kriegszerstörte Stadt in den 1940er Jahren und den folgenden Wiederaufbau aufs Zeichenpapier, darunter auch eine Serie zur Hase.

Die "Hohe Brücke" an der Vitischanze: Mit Loren werden Trümmer fortgeschafft.
Blick auf die Hasebrücke an der Hasestraße. Links im Bild das heutige Hasetorkino, im Hintergrund der Barenturm.
Ein weiteres Bild zeigt die Brücke an der Hasestraße. Passanten auf der Brücke beobachten die Aufräumungsarbeiten.
Ein Bagger auf der Brücke am Eingang zur Hasestraße.
Auch im Bereich des Herrenteichwalls wurde emsig geschafft. Im Hintergrund der Pernickelturm.
Bei dieser Ansicht des Pernickelturms sind die Aufräum- und Aufbauarbeiten direkt am Fluss festgehalten.
Mit Hacke und Schaufel räumen Arbeiter an der Georgsbrücke auf.
Die Trümmer sind beseitigt, der Wiederaufbau hat begonnen: Tiefbauarbeiten für das neue "Merkur"-Kaufhaus (heute Galeria-Kaufhof) an der Wittekindstraße.
Ein weiteres Bild von der Baustelle an der Wittekindstaße. Im Hintergrund ist St. Johann mit den beiden charakteristischen Türmen zu sehen.

Über diese "Trümmerbilder" schreibt der Kunstkritiker Wendelin Zimmer im Ausstellungskatalog:

"Die umfangreiche Serie der Osnabrücker Trümmerbilder – überwiegend Gouachen und Temperablätter – malt Langer 1945. Es sind Arbeiten, die das Malerische immer wieder grafisch akzentuieren. Der Künstler klagt indes nur wenige Jahre in den Ruinen, bereits 1948 konzentriert er sich auf den Wiederaufbau seiner Vaterstadt, wiederholt mit dem aus Ruinen auferstehenden Rathaus. Ab 1949 widmet er eine Serie Kohlezeichnungen , durchweg im Format 65 x 60 cm (mit geringfügigen Abweichungen) der Schuttbeseitigung, den Tiefbau- und Brückenarbeiten, die den optimistischen Neubeginn Osnabrücks dokumentieren, … die Blätter sind teils schnelle Skizzen („Schutträumung an der Georgsstraße“, 1949), teils sich in penibler Kleinzeichnung erschöpfende Arbeiten, die als Belege für die jüngere Stadtgeschichte und Neugestaltung Osnabrücks Aufmerksamkeit verdienen. Der Wiederaufbau befreit den Künstler von den Schrecken des überstandenen Krieges und dessen Folgen …“

Im Folgenden sind einige der Zeichnungen zu sehen - mit freundlicher Genehmigung des Ateliers Clasing & Langer.

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www.osnabrueck.de

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