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02.02.2011

Fische im Hasealtarm Eversburg: dichte Besiedlung

Die Stadt Osnabrück will im westlichen Stadtteil Eversburg in der Haseaue eine Entwicklung einleiten, die zu verbesserten flussökologischen Bedingungen führt. Von besonderer Bedeutung ist hier der Altarm der Hase, bis 2009 der einzige in der städtischen Haseaue. Er ist bsonders wertvoll als Laichgewässer und als Jungfischhabitat.

An der Römerbrücke wird gefischt
Fischartn mit Abundanzen und Längenverteilung
Spitzenreiter im Altarm der Hse: Plötze

1006 Fische gefangen
Im Vorfeld von Maßnahmen, die eine Verbesserung der ökologischen Bedingungen einleiten sollen, untersuchte das Osnabrücker Büro für Gewässerökologie, Fischereiliche Studien und Landschaftsplanung (GFL, Dipl. Ökologe Friedrich Hehmann) die Fischfauna (Ichthyozönose) des Altarms im Bereich der Römerbrücke in Eversburg. Dabei zeigte sich das Gewässer von Fischen dicht besiedelt. Um die Arten zu bestimmen und die Individuen zu vermessen, wurden insgesamt 1006 Fische mittels Elektrobefischung gefangen. 14 Fischarten gingen den Gewässerökologen ins Netz: Plötze und Gründlinge dominierten mit 90 Prozent der gefangenen Individuen. Die Arten Schleie, Döbel, Giebel, Karausche, Karpfen, Blaubandbärbling, Flussbarsch und Hecht wurden jeweils nur in einstelliger Individuenzahl nachgewiesen, Hecht, Flussbarsch, Blaubandbärbling und Karpfen sogar nur in einem Exemplar. Die Arten Hasel, Güster, Zwergstichling und Rotfeder wurden in niedriger zweistelliger Individuenzahl nachgewiesen.

Beginn einer Entwicklung?
Giebel und Blaubandbärbling sind invasive Neozoen, das sind Arten, die durch eine hohe Bestandsdichte oder durch Interaktionen mit heimischen Organismen zu auffälligen Änderungen in aquatischen Lebensräumen führen. Was den Blaubandbärbling betrifft, vermuten die Gewässerökologen, am Beginn einer Entwicklung zu stehen. Diese Fischart wurde erstmalig 2007 im Sandforter Bach entdeckt, im Sommer 2010 dann in der Düstruper Hase. Vielleicht war es das Jahrhunderthochwasser im August 2010, das den Blaubandbärbling quer durch die Stadt bis nach Eversburg brachte.

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