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05.05.2021

Eignungs-Check Solar: Stadt und Landkreis Osnabrück bieten unabhängige Beratung an

Hauseigentümerinnen und Hauseigentümer können wieder gegen eine geringe Selbstbeteiligung an einer Solarberatung teilnehmen. Von einem unabhängigen Experten erhalten sie beim sogenannten „Eignungs-Check Solar“ einen Überblick, welches Potential das eigene Gebäude für eine Solaranlage bietet. Die Beratung wird in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Niedersachsen e.V. und der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH angeboten.

PV Dach EFH KEAN.
(PV Dach EFH KEAN) Stadt und Landkreis Osnabrück bieten mit dem „Eignungs-Check Solar“ eine unabhängige Beratung an, welches Potential das eigene Gebäude für eine Solaranlage bietet; Foto: KEAN (Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH)

Bei einem Hausbesuch erfahren die Eigentümer, welche Möglichkeiten es in ihrem Gebäude gibt, mit einer Solarwärmeanlage die Warmwasserbereitung und auch die Heizung zu unterstützen oder mit einer Photovoltaikanlage Strom zu erzeugen“, beschreibt Karin Merkel von der Verbraucherzentrale das Beratungsangebot. „Im Nachgang erhalten die Ratsuchenden einen schriftlichen Bericht zur Solareignung ihres Hauses und ausführliches Informationsmaterial.“ Dank einer Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie beträgt der Eigenanteil für Eigentümerinnen und Eigentümer nur 30 Euro. 

„Der Eignungs-Check Solar ist nicht nur für die Entscheidungsfindung Gold wert“, sagt Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, „er bietet eine unabhängige Beratung und das direkt vor Ort“. Anna Kebschull, Landrätin des Landkreises Osnabrück, fügt hinzu: „Die Beratung durch einen Experten und der Zugang zu Informationen sind die Grundsteine für die spätere Umsetzung, den Erfolg und Mehrwert einer Maßnahme.“

Interesse an Solarstrom bei Hauseigentümerinnen und Hauseigentümern wächst

Immer mehr Eigentümerinnen und Eigentümer möchten in Solartechnik investieren. Vor allem an der Stromerzeugung durch Solartechnik sind viele von ihnen interessiert. Durch die sinkenden Preise für Photovoltaikmodule stellt die Stromerzeugung eine kostengünstigere Variante zum Strombezug dar. Doch den meisten gehe es nicht nur darum günstig Strom zu erzeugen, weiß Barbara Mussack von der Klimaschutz- und Energieagentur Niedersach-sen. „Viele wollen einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten und dezentral Energie erzeugen.“

Neu: Förderung für Batteriespeicher

Verstärkt wird die Attraktivität von Photovoltaik-Anlagen durch die Fördermöglichkeit des Landes Niedersachsen. Wird in Verbindung mit dem Bau einer Photovoltaik-Anlage ein Batteriespeicher installiert, werden bis zu 40 Prozent der Nettokosten für den Speicher übernommen. Anträge hierfür sind vor dem Bau der Anlage bei der NBank zu stellen. 

In Zeiten der Corona-Pandemie ist es erforderlich, dass sich die Berater und Hauseigentümer bei dem Vor-Ort-Termin an die Abstands- und Hygieneregeln halten. 

Anmeldungen werden ab dem 4. Mai entgegengenommen. Wegen der aktuellen Pandemie-Lage und der hohen Nachfrage ist damit zu rechnen, dass es zu Wartezeiten kommen kann. 

Anmeldungen aus dem Stadtgebiet nimmt die Stadt Osnabrück per E-Mail an umwelt(at)osnabrueck.de entgegen. Anmeldungen aus dem Kreisgebiet sind beim Landkreis Osnabrück unter den Telefonnummern 0541 501-1731 und 0541 501-1931 oder per E-Mail an jonathan.fietz(at)lkos.de möglich.


www.osnabrueck.de

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